Task-abhängige und -unabhängige kortikomuskuläre Interaktionen während komplexer Greifbewegungen

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dc.contributor.advisor Gharabaghi, Alireza (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Salzbrunn, Margrit Luisa
dc.date.accessioned 2017-11-06T13:07:42Z
dc.date.available 2017-11-06T13:07:42Z
dc.date.issued 2017
dc.identifier.other 495066664 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/78350
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-783504 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-19748
dc.description.abstract Die kortikomuskuläre Interaktion während alltagsbezogener Bewegung ist bisher nicht detailliert untersucht worden. So fehlen elektrophysiologische Erkenntnisse hinsichtlich der kortikalen Korrelate verschiedener Ausführungsvarianten von alltagsbezogenen Bewegungen. In der vorliegenden Studie wurde bei 13 gesunden Probanden die kortikomuskuläre Elektrophysiologie standardisierter Ausführungsvarianten von sieben unterschiedlichen Tätigkeiten des täglichen Lebens an Hand des Brötz-Hand Tests untersucht. Die Analysen ereigniskorrelierter kortikaler Synchronisation (ERS) und Desynchronisation (ERD) in unterschiedlichen Frequenzbändern zeigen zwei Aktivitätsprofile: einerseits die bekannte Abfolge von Theta-ERS, Alpha- und Beta-ERD sowie Gamma-ERS im Verlauf der Bewegung und andererseits ein Muster, das in Abhängigkeit von der Komplexität der Aufgabe entsteht. Dieses zweite Aktivitätsprofil zeigt eine kontralaterale Synchronisation und eine ipsilaterale Desynchronisation in einem umschriebenen Beta-Frequenzband (17-21 Hz). Im Gamma-Band zeigt sich darüber hinaus neben einer kortikalen Synchronisation während nahezu des gesamten Messzeitraums auch eine kortikomuskuläre Kohärenz zur kontralateralen Muskulatur der oberen Extremität proximal (Trizeps) und distal auch antagonistischer Muskeln (Handgelenksflexoren und –extensoren). Insbesondere die hier gefundene charakteristische Beta-Modulation (17-21 Hz) könnte sich beispielsweise zur Nutzung von Hilfsmitteln auf der Basis von Mensch-Maschine-Schnittstellen oder zur Anwendung bei hirnzustandsabhängiger Stimulation eignen. Hierbei muss jedoch das Aktivitätsmuster und die Topografie aus ERS und ERD bei zunehmender Komplexität der Aufgaben berücksichtig werden. Langfristig sind diese Befunde geeignet, neue hirnzustandsabhängige Interventionen unter Alltagsbedingungen beispielsweise für die motorische Rehabilitation der oberen Extremität nach Schlaganfall zu ermöglichen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Motorik , Physikalische Therapie , Schlaganfall , Rehabilitation , Parese , Elektroencephalogramm , Elektromyographie , Elektrophysiologie , Gehirn-Computer-Schnittstelle de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other beta-ERD de_DE
dc.subject.other beta-ERS de_DE
dc.subject.other robotics en
dc.subject.other gamma-ERS de_DE
dc.subject.other IMC en
dc.subject.other Robotik de_DE
dc.subject.other CMC en
dc.subject.other BCI de_DE
dc.subject.other kortikomuskuläre Interaktionen de_DE
dc.title Task-abhängige und -unabhängige kortikomuskuläre Interaktionen während komplexer Greifbewegungen de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2017-08-09
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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