DNA-Nanopartikel als potentielle Medikamententräger zur Behandlung von Vorderabschnittserkrankungen am Auge

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dc.contributor.advisor Spitzer, Martin (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Strudel, Lisa Vanessa
dc.date.accessioned 2017-07-03T07:49:34Z
dc.date.available 2017-07-03T07:49:34Z
dc.date.issued 2017
dc.identifier.other 490385389 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/76825
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-768253 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-18227
dc.description.abstract Die Behandlung von Vorderabschnittserkrankungen am Auge erfolgt heute größtenteils mithilfe von Augentropfen. Probleme bereiten hier u.a. ein nur sehr kurzer Verbleib des Wirkstoffs am Wirkort, eine dadurch entstehende hohe Tropffrequenz und eine hieraus oft resultierende reduzierte Compliance. Man ist daher auf der Suche nach neuen Medikamententrägersystemen, welche die Halbwertszeit an der Augenoberfläche verlängern können. Nanopartikel (NPs) sind hier eine vielversprechende Variante. Im Rahmen dieser Arbeit wurden verschiedene neu entwickelte Konformationen von DNA-Nanopartikeln untersucht, welche als Medikamententräger für die topische Medikamentenapplikation dienen können. Sie zeigten sowohl in vitro als auch in vivo eine deutlich verlängerte Retentionsszeit an der Cornea im Vergleich zur Kontrolle. Durch Modifikation der Länge des DNA-Strangs und der Anzahl an lipidmodifizierten Basen kann die Halbwertszeit gesteuert werden. Als best-adhärenter Nanopartikel konnte die Konformation U4T-12 identifiziert werden. Das beste Lösungsmittel war TAE-Puffer, welcher ein Verschwommensehen vermeiden sollte. Toxizitätsuntersuchungen an verschiedenen okulären Zellinien zeigten keine relevante Toxizität für U4T-12. Eine mögliche Weiterentwicklung mit Antibiotikabeladung zeigte ebenfalls eine deutlich verlängerte Adhäsion an der Cornea sowohl in vitro als auch in vivo. In E.-coli-Kulturversuchen zeigte sich eine signifikante Reduktion des Bakterienwachstums, was eine Wirksamkeit des Medikaments im NP-Medikamentenkomplex beweist. Im Vergleich zu anderen Nanomaterialien als Medikamententrägersystem ist eine Anpassung an das jeweilige gewünschte Medikament wenig aufwendig. Die Halbwertszeit an der Corneaoberfläche kann deutlich verlängert werden, wodurch zukünftig eine niedrigere Tropffrequenz, ggf. eine Reduktion der Medikamentenkonzentration und eine erhöhte Compliance erreicht werden kann. Eine Kopplung an mögliche weitere Medikamente muss noch weiterführend untersucht werden. Insgesamt ist jedoch ein breites Anwendungsspektrum denkbar. Ein breitgefächerter Einsatz bei vielen Erkrankungen, welche einer Applikation von Augentropfen bedürfen, ist denkbar - von der einfachen Konjunktivitis über entzündliche Augenerkrankungen bis hin zum Glaukom. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Nanopartikel , Wirkstofffreisetzung , Antibiotikum , Augenheilkunde , Augentropfen de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other DNA de_DE
dc.subject.other Medikamententräger de_DE
dc.subject.other drug delivery en
dc.subject.other Vorderabschnittserkrankungen de_DE
dc.subject.other Kanamycin de_DE
dc.title DNA-Nanopartikel als potentielle Medikamententräger zur Behandlung von Vorderabschnittserkrankungen am Auge de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2017-06-24
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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