Untersuchung möglicher therapeutischer Behandlungsalternativen nach perkutaner transluminaler Angioplastie auf pharmazeutischer und molekularbiologischer Basis

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URI: http://hdl.handle.net/10900/73257
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-732573
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-14667
Dokumentart: Dissertation
Date: 2016-11-24
Language: German
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Biologie
Advisor: Kohler, Konrad (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2016-09-30
DDC Classifikation: 570 - Life sciences; biology
Keywords: Perkutane transluminale Angioplastie , Therapie , Ballondilatation , Antikörper
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Inhaltszusammenfassung:

Herzkreislauferkrankungen führen seit Jahren die Spitze der krankheitsbedingten Todesursachen an. Ischämien führen hierbei oft zu einer Minderversorgung von kritischen Gewebearealen wie bspw. Herz bzw. Gehirn und verursachen dadurch irreversible Schäden mit Mortalitätsrisiko. Ischämien entstehen u.a. schleichend durch intraluminale Ablagerungen im Blutgefäß, die häufig Stenosen und Thrombosen zur Folge haben. Der Therapieansatz bei frühzeitiger Erkennung einer Stenose sieht in der Regel eine Angioplastie vor. Diese ermöglicht mittels Einsatz eines Ballon-Katheters die Engstelle im Blutgefäß aufzuweiten und somit den Blutfluss wiederherzustellen. Nebenwirkungen der angioplastischen Behandlung sind nicht selten auftretende Restenosen, die bis heute noch nicht dauerhaft verhindert werden können. Im Rahmen dieser Arbeit wurden hierzu zwei unterschiedliche Lösungswege untersucht: Zum einen, ob die pharmakologische Substanz Shikonin als mögliche Beschichtung auf Gefäßstützen inhibitorisches Potenzial bezüglich restenose-relevanter Zelltypen zeigt; zum anderen inwieweit ein konstruiertes bispezifisches Antikörperkonstrukt die Adhäsion körpereigener Endothelvoräuferzellen verbessert. Dem Pharmakon Shikonin konnte bereits in geringer Konzentration ein deutlich inhibitorisches Potenzial in Zellkulturexperimenten zugesprochen werden, das alle drei untersuchten Zelltypen (Aortale Endothelzellen, aortale glatte Muskelzellen, sowie Fibroblasten) umfasst. Eine zelltypselektive Inhibition ließ sich nur eingeschränkt detektieren. Der molekularbiologische Ansatz brachte den Nachweis, dass das entwickelte bispezifische Antikörperkonstrukt sowohl in der Zellkulturflusskammer als auch im Blutgefäßexplantatmodell die Adhäsion von Endothelvoräuferzellen signifikant erhöht. Die aus dieser Arbeit erzielten Erkenntnisse stellen hierdurch eine essentielle Grundlage für mögliche Entwicklungen neuer Therapieformen für die Behandlung von Stenosen dar.

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