Untersuchungen zum Einsatz von Monozyten in der Knochenheilung

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dc.contributor.advisor Nüssler, Andreas (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Buschner, Peter Thomas Martin
dc.date.accessioned 2016-06-07T07:43:08Z
dc.date.available 2016-06-07T07:43:08Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 470360828 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/70307
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-703078 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-11722
dc.description.abstract Größere Knochendefekte erweisen sich seit jeher als Problem der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie, da sie durch herkömmliche Implantate oder Transplantate nicht suffizient behandelt werden können, ohne mit einer hohen Co-Morbidität verbunden zu sein. Berichte über das osteoblastäre Differenzierungspotenzial von Monozyten in der jüngeren Literatur wecken diesbezüglich Hoffnungen, da sie als geeignete zelluläre Komponente im Rahmen eines künstlichen Gewebeersatzes dienen könnten. Die geringe Invasivität, die zur Gewinnung dieser Zellen notwendig ist, scheint diese für die autologe Gewebereparatur gegenüber anderen Zellformen zu bevorteilen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Eignung von zirkulierenden Monozyten hinsichtlich ihrer osteoblastären Differenzierbarkeit zu untersuchen, wobei als Zwischenstufe Zellformen mit Stammzellcharakter dienen sollten – sogenannte Programmable Cells of Monocytic Origin und Monocyte-derived Mesenchymal Progenitors (PCMOs und MOMPs). Dabei wurde im Speziellen der Einfluss von verschiedenen Dedifferenzierungsbehandlungen bzw. selektionierenden Vorbehandlungen sowie einer anschließenden osteogenen Re-Differenzierung hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die Expression von „typischen“ osteoblastären Oberflächen- und Funktionsmarkern untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass sich PCMOs und MOMPs hinsichtlich ihrer Oberflächenmarker nicht signifikant voneinander unterschieden und selbst lediglich in Kultur gehaltene Monozyten eine spontane Dedifferenzierung in vitro zeigten. Darüberhinaus ließ sich bei der anschließenden Differenzierungsbehandlung weder ein verändertes Expressionsprofil von charakteristischen osteoblastären Oberflächenmarkern nachweisen noch eine erfolgreiche Transdifferenzierung auf funktioneller Ebene zeigen. Ferner erwiesen sich häufig in der Literatur als „typisch“ bezeichnete osteoblastäre Merkmale als unspezifisch und somit zur eindeutigen Charakterisierung nicht ausreichend. Eine gesteigerte Expression der Alkalischen Phosphatase im Rahmen der Differenzierungsbehandlung war als natürlicher Vorgang im Rahmen der monozytären Reifung zu deuten. Neben einer persistierenden CD 68-Expression und einer positiven TRAP-Färbung konnte damit eine osteoklastäre Differenzierung nachgewiesen werden, ein eindeutiger Hinweis auf eine osteoblastäre Transdifferenzierung ließ sich nicht feststellen. Somit ergab sich in der vorliegenden Arbeit kein sicherer Hinweis auf ein osteoblastäres Differenzierungspotenzial von humanen Monozyten aus dem peripheren, venösen Vollblut. Vielmehr scheint es sich bei den gemachten Beobachtungen um eine Differenzierung in Richtung Osteoklasten-ähnlichen Zellen zu handeln, die auch wenige Osteoblastenmarker besitzen. Vielfach in der Literatur herangezogene „typische“ Oberflächen- und Funktionsmarken scheinen darüber hinaus nicht spezifisch für eine osteoblastäre Charakterisierung zu sein. Es bleibt somit weiterhin unklar, inwieweit sich Monozyten als geeignete Zellform zum Tissue engineering von Knochengewebe eignen. Weitere Untersuchungen von De- und Transdifferenzierungswegen sind notwendig, um deren Natur zu verstehen und sie für den experimentellen und klinischen Einsatz nutzen zu können. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Monozyt de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Untersuchungen zum Einsatz von Monozyten in der Knochenheilung de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-05-30
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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