Multimodales physiologisches Monitoring während einer Motor Imagery-Aufgabe mit BCI-gesteuertem haptischem Feedback

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dc.contributor.advisor Gharabaghi, Alireza (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Machetanz, Kathrin
dc.date.accessioned 2016-03-17T08:34:43Z
dc.date.available 2016-03-17T08:34:43Z
dc.date.issued 2016-03-17
dc.identifier.other 461718030 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/68860
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-688602 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-10277
dc.description.abstract Aufgrund der durch erworbene Hirnschädigungen hervorgerufenen, zunehmenden Zahl an Patienten mit schweren motorischen Einschränkungen nehmen die Erwartungen an die Rehabilitation zu. Hierbei wird seit einigen Jahren ein experimentelles Therapiekonzept aus Motor Imagery (MI), Brain Computer Interfaces (BCI) und Neurofeedback (NFB) evaluiert. Da die bisherigen funktionellen Ergebnisse die Erwartungen noch nicht erfüllen, ist es nötig, die physiologischen Vorgänge während des Trainings mittels geeigneter objektivierbarer Messparameter möglichst genau zu erfassen, um dieses Behandlungskonzept verbessern zu können. Das wesentliche Anliegen dieser Arbeit war es dabei, objektivierbare, physiologische Parameter bzw. kortikale Aktivitäts-Muster bei diesem neuartigen Therapieverfahren aus MI, BCI und NFB zu untersuchen. Dabei sollte auch untersucht werden, inwieweit diese Parameter Aufschluss über die Klassifizierungsgenauigkeit (Classification Accuracy, CA) während der Aufgabendurchführung geben können. Zur Beantwortung der Fragestellung stellten sich 30 gesunde Probanden eine Fingerextension ihrer linken Hand vor und erhielten BCI-vermittelt über eine robotische Handorthese ein haptisches Feedback dieser Bewegungsvorstellung. Währenddessen wurden Hirnsignale (EEG), Herzaktivität (EKG), Blinzelrate (EOG) und Hautleitwiderstand (EDA) als physiologische Marker erhoben. Die Auswertung dieser ergab, dass v.a. die Hirnaktivität den anderen Parametern überlegen war und besonderen Aufschluss über die versuchsbegleitende Physiologie liefern konnte. So konnten einerseits eine fronto-occipital lokalisierte Aufmerksamkeitskomponente (P300- und MRCP-Peak) und andererseits eine parietal-prämotorisch lokalisierte, sensorimotorische Feedbackkomponente nachgewiesen werden. Das Motor-related cortical potential (MRCP) korrelierte darüber hinaus mit der CA und kann damit als Indikator für die Anforderung und Anstrengung, die der jeweilige Proband bei dieser Trainingsaufgabe aufbringen muss, dienen. Schlussfolgernd kann die Erfassung bestimmter EEG-Parametern als geeignete Methode zur Anpassung der Aufgabenschwierigkeit eines Trainings aus MI, BCI und NFB angesehen werden und so ggf. zur Verbesserung der Rehabilitation nach Hirnschädigung beitragen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Gehirn-Computer-Schnittstelle , Schlaganfall , Hirnschädigung , Neurofeedback , Aufmerksamkeit de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Haptisches Feedback de_DE
dc.subject.other P300 de_DE
dc.subject.other MRCP de_DE
dc.subject.other Workload en
dc.subject.other Motor Imagery en
dc.title Multimodales physiologisches Monitoring während einer Motor Imagery-Aufgabe mit BCI-gesteuertem haptischem Feedback de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-02-11
utue.publikation.fachbereich Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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