Der Einfluss der sensomotorischen oszillatorischen Hirnaktivität auf die kortikospinale Erregbarkeit bei transkranieller magnetischer Stimulation

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dc.contributor.advisor Gharabaghi, Alireza (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Lehnertz, Tobias
dc.date.accessioned 2016-03-15T08:57:14Z
dc.date.available 2016-03-15T08:57:14Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.other 461184451 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/68837
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-688373 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-10254
dc.description.abstract Trotz konstanter Stimulationsbedingungen kommt es bei der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) des motorischen Kortex zu einer hohen Variabilität der Amplituden der motorisch evozierten Potenziale (MEP). Unklar sind die genauen Ursachen hierfür. Eine mögliche Erklärung für diese Variabilität ist die oszillatorischen Aktivität des Gehirns, insbesondere der sensomotorischen Frequenzbändern, zum Zeitpunkt der Stimulation. Mithilfe eines Brain-Computer-Interfaces (BCI) wurde bei insgesamt 22 gesunden Probanden in zwei Studien und insgesamt fünf Konditionen der Einfluss der oszillatorischen Hirn-Aktivität auf die MEPs unter Ausschluss der muskulären Aktivität mittels partieller Korrelationsanalyse untersucht. In der ersten Studie führten die Probanden in randomisierter Reihenfolge drei verschiedene BCI-Konditionen (aktive, vorgestellte, passive Bewegung) in einer dafür vorgesehenen Handorthese durch. In der zweiten Studie absolvierten die Probanden eine rein visuelle BCI-Aufgabe durch ausschließliche Bewegungsvorstellung und erhielten frequenzspezifische Rückmeldung entweder des β- oder des μ-Frequenzbandes. Desynchronisation im β-, jedoch nicht im μ-Frequenzbereich, korrelierte signifikant mit der MEP-Amplitude, wenn das motorische System mittels Bewegungsvorstellung und BCI-Feedback aktiviert wurde. Hierbei war die Spezifität des Trainings wichtig, d.h. die Effekte traten nur bei β- und nicht im μ-BCI auf. Die Abhängigkeit der MEP-Amplitude von der sensomotorischen γ-Aktivität war deutlich robuster und bedurfte keiner standardisierten Modulation. Die Ergebnisse bestätigen den β-Rhythmus als relevante kortikomuskuläre Frequenz im motorischen System. Die Befunde zeigen auch, dass eine frequenzspezifische Modulation kortikaler Aktivität gezielt eingesetzt werden kann, um TMS-Effekte zu optimieren. Dies eröffnet die Möglichkeit für BCI-gestützte, hirnzustandsabhängige, therapeutische Interventionen, zum Beispiel bei Patienten mit motorischen Ausfällen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Transkranielle magnetische Stimulation , Gehirn-Computer-Schnittstelle , Hirnfunktion , Sensomotorik de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other TMS de_DE
dc.subject.other oszillatorische Hirnaktivität de_DE
dc.subject.other BCI de_DE
dc.subject.other Beta de_DE
dc.subject.other Mu de_DE
dc.subject.other Gamma de_DE
dc.subject.other SMR de_DE
dc.subject.other MEP de_DE
dc.subject.other EEG de_DE
dc.subject.other EMG de_DE
dc.subject.other Hintergrundaktivität de_DE
dc.title Der Einfluss der sensomotorischen oszillatorischen Hirnaktivität auf die kortikospinale Erregbarkeit bei transkranieller magnetischer Stimulation de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-02-18
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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