Vergleichende neuropsychologische Untersuchungen bei älteren Patienten mit früh und spät beginnenden depressiven Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Uhrentests

DSpace Repository

Show simple item record

dc.contributor.advisor Leyhe, Thomas (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Klein, Lisa Katharina
dc.date.accessioned 2015-11-02T06:17:21Z
dc.date.available 2015-11-02T06:17:21Z
dc.date.issued 2015
dc.identifier.other 449147355 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/66018
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-660189 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-7438
dc.description.abstract Die kognitive Einschränkung depressiver Patienten ist in der aktuellen Forschung ein häufig untersuchtes Phänomen. Hierbei wurde ersichtlich, dass die Unterteilung in Early onset Depression (EOD) und Late onset Depression (LOD) wichtige Unterschiede zwischen den beiden Depressions-Subgruppen aufdeckt (Cut-off-Wert: 60 Jahre). Uhrentests werden häufig im klinischen Alltag zum kognitiven Screening demenzgefährdeter Patienten eingesetzt. Der Vergleich der Leistung von EOD- und LOD-Patienten in Uhrentests wurde in der Literatur bisher nicht vorgenommen. In der vorliegenden Studie sollten anamnestische Daten sowie die Leistungen von EOD- und LOD-Patienten in neuropsychologischen Tests, insbesondere Uhrentests, verglichen werden. Für die Studie wurden 53 Depressions-Patienten mit einem Alter über 60 Jahren, die zum Zeitpunkt der Untersuchung in einer Einrichtung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen therapiert wurden, rekrutiert. Sie wurden anhand einer eingehenden Anamnese zur Krankheitsgeschichte in zwei Gruppen, EOD und LOD, unterteilt. Desweiteren nahmen sie an einer neuropsychologischen Testbatterie, die Tests zum Uhren-Zeichnen (UZT), Uhren-Einstellen (UET) sowie Uhren-Ablesen (UAT) beinhaltete, teil. Die Testergebnisse wurden mit den Daten gesunder Probanden aus früheren Testreihen der AG Demenz der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie verglichen. Es zeigten sich bedeutende Unterschiede in der Depressionsanamnese und in der Testleistung beim Vergleich der beiden Gruppen. Bei den meisten Tests schnitt die Kontrollgruppe am besten ab, gefolgt von der EOD-Gruppe. Die LOD-Gruppe schnitt zumeist schlechter ab. Bei den Uhrentests konnte bei wenigen Patienten spezifische Fehlermuster, wie sie bei Alzheimer-Patienten vorkommen, festgestellt werden. Es zeigte sich eine Korrelation zwischen semantischem Wissen bezüglich der Funktionalität des Minutenzeigers und der Testleistung im UZT. In unserer Studie konnten Unterschiede in der neuropsychologischen Testung zwischen EOD und LOD aufgedeckt werden. Bei LOD-Patienten konnten deutlichere kognitive Einschränkungen im Vergleich zu EOD-Patienten nachgewiesen werden. Insbesondere Patienten mit LOD sind gefährdet, im Verlauf eine Verschlechterung der Kognition aufzuweisen und sollten deshalb engmaschigen Verlaufsuntersuchungen unterzogen werden. Uhrentests als Screeningmaßnahmen können hilfreich sein, Risikopatienten mit einer Depression herauszufiltern. Der Vergleich von Uhrentestergebnissen depressiver und dementer Patienten anhand einer größeren Stichprobe kann in Zukunft eine bessere Differentialdiagnose dieser beiden Krankheiten ermöglichen. Follow-up-Untersuchungen von LOD-Patienten könnten bei der Beurteilung der Frage, ob diese gefährdet sind im Verlauf eine Demenz zu entwickeln, hilfreich sein. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Depression de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Uhrentests de_DE
dc.subject.other early onset depression en
dc.subject.other late onset depression en
dc.subject.other clock tests en
dc.title Vergleichende neuropsychologische Untersuchungen bei älteren Patienten mit früh und spät beginnenden depressiven Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Uhrentests de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2015-09-29
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source J Geriatr Psychiatry Neurol. 2015 Dec;28(4):231-8. doi: 10.1177/0891988715588833. Epub 2015 Jun 4. de_DE

Dateien:

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record