Analyse der Gewalt am 1. Mai 2009 in Berlin

DSpace Repository


Dateien:

URI: http://hdl.handle.net/10900/65725
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-657258
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-7145
Dokumentart: Journal (Komplette Ausgabe eines Zeitschriftenheftes)
Date: 2010
Source: Berliner Forum Gewaltprävention ; (2010) 42
Language: German
Faculty: Kriminologisches Repository
Kriminologisches Repository
Department: Kriminologie
DDC Classifikation: 360 - Social problems and services; associations
Keywords: Linksradikalismus , Gewalt , Demonstration , Berlin
Show full item record

Inhaltszusammenfassung:

Zum 1. Mai finden seit 1987 in Berlin regelmäßig gewaltsame Auseinandersetzungen von unterschiedlicher Intensität statt. Für das Jahr 2009 wurde von Medien, Politik und Strafverfolgungsbehörden ein besonders hohes Maß an Gewalttätigkeiten mit einer Vielzahl von Festnahmen konstatiert. Die Bewertungen der Ereignisse, die sich auch in den jeweils gewählten Begrifflichkeiten widerspiegeln (Krawalle, Ausschreitungen, Unruhen, politischer Protest etc.), sind umstritten. Vor diesem Hintergrund war eine unabhängige wissenschaftliche Analyse erforderlich. Ziel der Untersuchung ist es, die Qualität und Quantität der gewaltsamen Auseinandersetzungen zum 1. Mai 2009 zu analysieren. Die kriminologische Analyse bezieht sich dabei auf Akteure, Motivationen, Aktionen und Interaktionen. Ergebnisoffen sollen die verschiedenen Perspektiven und Beweggründe der Akteure einbezogen werden. Die Qualität und Quantität der Aktionen soll im Zusammenhang mit Interaktionen, d.h. auch Auswirkungen der formellen Sozialkontrolle durch die Polizei, betrachtet werden. Ein Kernbegriff für die gesamte Studie, sowohl in den Methoden als auch in den Befunden, ist „Vielfalt“. Es ist von einer Vielfalt der Akteure, einer Vielfalt der Motivationen, einer Vielfalt der Perspektiven und – gerade auch im Hinblick auf die Aktionen und Interaktionen – von einer Vielfalt der Deutungen auszugehen. Dem entspricht, dass die Herangehensweise der Studie auf eine Vielfalt der Methoden setzt.

This item appears in the following Collection(s)