Bedeutung des intrinsischen apoptotischen Signaltransduktionsweges für den Phagozytose-induzierten Zelltod von adulten und neonatalen Monozyten

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URI: http://hdl.handle.net/10900/65724
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-657245
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-7144
Dokumentart: Dissertation
Date: 2015
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Poets, Christian F. (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2015-09-30
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Monozyt , Zelltod , Neonatologie , Apoptosis
Other Keywords: Phagozytose-induzierter Zelltod
Apoptose
Bcl-2
Bcl-xL
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Inhaltszusammenfassung:

Neugeborene zeigen eine verlängerte Inflammationsdauer nach bakterieller Infektion, was mit Folgeerkrankungen wie Periventrikulärer Leukomalazie oder Bronchopulmonaler Dysplasie assoziiert ist. Der Phagozytose-induzierte Zelltod (PICD) von Monozyten ist von entscheidender Bedeutung für die Beendigung einer Immunreaktion und frühere Studien zeigten, dass der PICD in neonatalen Monozyten vermindert ist, wobei die genauen Mechanismen bisher nicht geklärt sind. In der vorliegenden Arbeit sollte der Einfluss der Apoptose-regulierenden Bcl-2-Proteine auf den PICD von Monozyten untersucht werden. Dazu wurde die mRNA- und Proteinexpression mittels Realtime-PCR und Durchflusszytometrie der Bcl-2-Proteine in mit E. coli infizierten neonatalen und adulten Monozyten bestimmt. Die mRNA-Expression des anti-apoptotischen Bcl-xL wurde hochreguliert in neonatalen Monozyten und das pro-apoptotische Bax wurde in infizierten adulten Monozyten mehr exprimiert als in neonatalen Monozyten. Das Gleichgewicht zwischen pro- und anti-apoptotischen Proteinen war in neonatalen Monozyten zugunsten des Überlebens der Zellen verschoben. Die Ergebnisse zeigen den Einfluss der Bcl-2-Proteine auf den Zelltod in Monozyten und stellen einen weiteren Schritt zum Verständnis der verlängerten Inflammation von Neugeborenen dar.

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