Beherrschung dynamischer Variantenmodelle für eingebettete Fahrzeugsysteme

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dc.contributor.advisor Klaeren, Herbert (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Holdschick, Hannes
dc.date.accessioned 2015-06-18T12:25:16Z
dc.date.available 2015-06-18T12:25:16Z
dc.date.issued 2015-06
dc.identifier.other 434004014 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/63675
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-636756 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-5097
dc.description.abstract In der Automobilindustrie führt die gestiegene Fahrzeug- und Funktionsvielfalt zu einer immer höheren Anzahl von Modellvarianten. Zudem wächst die Bedeutung von Software für die Fahrzeugindustrie weiter, sodass eine steigende Variantenkomplexität in zukünftigen Software-Systemen zu erwarten ist. Der Produktlinienansatz mit merkmalbasierter Variantenmodellierung ist eine Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, indem Software-Varianten extern dokumentiert und automatisch konfiguriert werden können. Ein initial angelegtes Variantenmodell ist jedoch nur eine Momentaufnahme der Variabilität in der Implementierung. Wie es für Automotive-Software üblich ist, entwickelt sich diese ständig weiter - und damit auch die variablen Bestandteile darin. Daher ist die Wartbarkeit für Variantenmodelle im industriellen Entwicklungsprozess eine zentrale Eigenschaft. Die vorliegende Arbeit präsentiert ein Konzept, um die Evolution dynamischer Variantenmodelle für eingebettete Fahrzeugsysteme zu beherrschen. Dafür wird zunächst eine formale Modellbeschreibung erarbeitet, die auf Aussagenlogik basiert. Auf dieser Grundlage werden Änderungsprozesse als konstruktiver Teil des Ansatzes erstellt. Diese fassen elementare Anpassungen zusammen, um häufige Evolutionsmuster des Variantenmodells abbilden zu können. Der analytische Teil des Ansatzes besteht aus der Definition von Konsistenzbedingungen. Damit ist es möglich, Inkonsistenzen zu lokalisieren, die entweder ein Risiko für den Konfigurationsprozess darstellen oder zumindest kritisch für die Wartbarkeit des Modells sind. Auch diese Analysen werden in die Sprache der Aussagenlogik übersetzt und lassen sich zum Teil auf die Erfüllbarkeit einer Formel zurückführen. Änderungsprozesse und Konsistenzbedingungen werden zudem in einem Prototyp realisiert, sodass sowohl Manipulationen als auch Konsistenzprüfungen des Variantenmodells automatisiert werden können. Die in dieser Arbeit vorgestellten Konzepte sorgen somit für eine sichere Evolution des Variantenmodells, indem es mit wenig Aufwand und geringem Risiko einer Inkonsistenz an Änderungen in der Implementierung angepasst werden kann. Mithilfe einer Befragung von Experten wird der Ansatz evaluiert. Zudem kann der Prototyp in Fallstudien der Daimler AG zeigen, dass auch Variantenmodelle realistischer Größe effizient bearbeitet werden können. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Domain engineering , Softwarewiederverwendung , Produktlinie de_DE
dc.subject.ddc 004 de_DE
dc.subject.other Software-Variantenmanagement de_DE
dc.subject.other Variantenmodell de_DE
dc.subject.other Fahrzeugsoftware de_DE
dc.title Beherrschung dynamischer Variantenmodelle für eingebettete Fahrzeugsysteme de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2015-02-26
utue.publikation.fachbereich Informatik de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE

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