Einfluss verschiedener Sinterparameter auf Farbe, Festigkeit und Oberflächengüte dentaler Verblendkeramiken

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URI: http://hdl.handle.net/10900/59468
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-594687
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-892
Dokumentart: Dissertation
Date: 2015-02
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Zahnmedizin
Advisor: Geis-Gerstorfer, Jürgen (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2015-01-12
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Zirkon , Verblendung , Farbe , Festigkeit , Oberfläche , Zirkoniumdioxid
Other Keywords: Biachsiale Biegeprüfung
Pellettor
Sinterparameter
Verblendkeramik
Brennwatte
Brenntemperatur
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Inhaltszusammenfassung:

Ziel der hier vorliegenden Arbeit war es, den Einfluss von verschiedenen Sinterparametern auf optische (Form, Farbe) und mechanische (Oberflächengüte, Maximalbelastung, Biegefestigkeit) Werkstoffeigenschaften von Verblendkeramik zu prüfen. Bei den zu variierenden Sinterparametern handelt es sich sowohl um die Brenntemperatur als auch um die Brennunterlage. Ausgangsmaterial waren zwei Keramiksysteme zur Verblendung von Zirkoniumdioxid, die sich in ihrem Leuzitgehalt unterscheiden. Bei ZIROX handelt es sich um eine leuzitfreie Keramik zur Verblendung von vollkeramischen Gerüsten, Zenoflex dimension hingegen ist eine leuzithaltige Keramik. Beide werden hergestellt von der Firma WIELAND Dental+Technik GmbH & Co.KG (Pforzheim). Pro Keramiksystem wurden 6 Gruppen mit je 30 Prüfkörpern, hergestellt mit dem Pellettor-System nach ZTM Gerald Wölz, angelegt: Eine Gruppe mit nach Herstellerempfehlung hergestellten Prüfkörpern, drei Gruppen mit modifizierter Brenntemperatur (+25°C, -25°C, -50°C) und zwei Gruppen mit abweichender Brennunterlage (dicke + dünne Brennwatte). Die Ergebnisse einer ersten Sichtprüfung wurden durch die Vermessung der Prüfkörper, Farb- und Rauheitsmessungen, die Bestimmung des Krümmungswinkels, die biachsiale Biegeprüfung und die jeweils dazu gehörende analytische Auswertung überprüft und interpretiert. Die Ergebnisse zeigen, dass alle ausgewählten Brennparameter einen Einfluss auf die untersuchten Werkstoffeigenschaften haben. Unter Verwendung von Brennwatte kam es durchgängig zu massiven Verformungen der Prüfkörper, ebenso wurde die Oberflächengüte deutlich beeinflusst. Dies war auch bei den Prüfkörpern der Fall, die mit von der Herstellerempfehlung abweichenden Temperaturen gebrannt wurden. Fazit der Untersuchung ist, dass Brennwatte für die Herstellung von Prüfkörpern nicht geeignet ist. Sollte sie dennoch im Laboralltag zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich hier besonders, die Brennergebnisse zu überprüfen und gegebenefalls eine Brennprozessanpassung durchzuführen. Generell sollte die Beurteilung der Brenngradqualität regelmäßig durchgeführt und, falls nötig, der Dentalofen neu kalibriert werden, um keine Einbußen der Produktqualität zu erleiden.

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