HLA-Ligandenanalysen im Kontext der Tumorimmunologie, der Autoimmunität und der parasitären Onchozerkose

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dc.contributor.advisor Stevanović, Stefan (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Hotz, Christian Thomas
dc.date.accessioned 2014-11-06T13:14:09Z
dc.date.available 2014-11-06T13:14:09Z
dc.date.issued 2014-11
dc.identifier.other 416639410 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/57701
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-577011 de_DE
dc.description.abstract Auf der Oberfläche aller kernhaltigen Zellen befinden sich spezielle membranständige Proteinkomplexe, die sogenannten Haupthistokompatibilitätskomplexe (engl. Major Histo-compatibility Complex, MHC). Die Funktion der MHC-Moleküle besteht in der Präsentation aller in einer Zelle exprimierten Proteine (Proteom) in Form von kurzen Peptiden, den MHC-Liganden, auf der Zelloberfläche. MHC-Liganden sind von zentraler Bedeutung in der Immunologie, da sie sowohl bei der Erkennung und Bekämpfung von Krankheiten, als Zielstruktur in der Krebsimmuntherapie aber auch bei der Entstehung von Autoimmun-erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Ziel dieser Arbeit war die Identifikation und Validation von MHC-Liganden im Kontext der Prostatakrebsimmuntherapie, der Autoimmunität bei der Multiplen Sklerose sowie die Identifikation parasitärer und bakterieller MHC-Liganden aus Gewebe mit Onchozerkose. Insgesamt wurden 21 Prostatagewebe, 2 MHC-Klasse-II-transfizierte Zelllinien sowie 8 Gewebeproben aus Patienten mit Onchozerkose bearbeitet und die MHC-Liganden mas-senspektrometrisch analysiert. Aufgrund der unterschiedlichen Fragestellungen war es notwendig, die Parameter für die Identifikation und Bewertung der MHC-Liganden anzu-passen, um so die Anzahl möglicher Kandidatenpeptide zu erhöhen oder die Zahl falsch positiver Peptididentifikationen zu erniedrigen. Aus über 38 000 identifizierten Sequenzen auf Prostatagewebe wurden 63 Peptidsequenzen aus 28 tumorassoziierten Antigenen (TAA) der Prostata selektiert und in vitro auf Immunogenität getestet. Neben ubiquitär exprimierten TAA wurden zusätzlich auch Liganden aus Differenzierungsantigenen der Prostata, wie PSA, PAP und PSMA identifiziert. Alle MHC-Klasse-I-Liganden wurden über synthetische Peptide der entsprechenden Sequenz verifiziert sowie die HLA-Restriktion über Epitopvorhersage bestätigt. Zusätzlich wurde eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die wahrscheinlichste HLA-Restriktion einer bereits analysierten Gewebeprobe auf-zuklären. Im Rahmen des Multiplen Sklerose-Projekts wurden HLA-Klasse-II-Liganden aus dem relevanten HLA-DR15 in Präsentation auf selbigem Molekül erfolgreich identifiziert. Über die MHC-Ligandenanalyse der humanen Gewebeproben mit Onchozerkose wurden insgesamt 9 Peptide aus Onchocerca volvulus oder Wolbachia eindeutig identifiziert und ihre Sequenz über synthetische Peptide bestätigt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification MHC , Immuntherapie , Prostatakrebs , Multiple Sklerose , Onchozerkose , Massenspektrometrie de_DE
dc.subject.ddc 000 de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.other HLA-Liganden de_DE
dc.title HLA-Ligandenanalysen im Kontext der Tumorimmunologie, der Autoimmunität und der parasitären Onchozerkose de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2014-10-30
utue.publikation.fachbereich Biologie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE

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