Epitop-Mapping der Transglutaminase mit paralleler markierungsfreier Detektion

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-3830
http://hdl.handle.net/10900/48273
Dokumentart: Sonstiges
Date: 2001
Source: http://barolo.ipc.uni-tuebingen.de/biosensor2001/
Language: German
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Sonstige - Chemie und Pharmazie
Sonstige - Chemie und Pharmazie
DDC Classifikation: 540 - Chemistry and allied sciences
Keywords: Biosensor , Zöliakie , Gliadin , Proteinglutamin-Glutamyltransferase
Other Keywords: Epitop-Mapping
License: xmlui.dri2xhtml.METS-1.0.item-dc-rights_value_ubt-nopod
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Inhaltszusammenfassung:

Gliadine aus dem Glutenprotein des Weizen sind Auslöser der Autoimmunerkrankung Zöliakie. Das Immunsystem entwickelt Antikörper gegen einen Antigenen Komplex aus Gliadin und Gewebs-Transglutaminase. Ein schneller diagnostischer Test zum frühestmöglichen Zeitpunkt durch Nachweis des bei Zöliakie-Patienten verstärkt auftretenden Antikörpers gegen Gewebs-Transglutaminase im Blutserum ist wünschenswert. Zur Entwicklung eines klinischen Tests auf Grundlage eines Chips wurde zunächst ein Epitopfeinmapping durchgeführt, dessen Ergebnisse als Grundlage für Seren-Untersuchungen dienen sollen. Hierzu wurde eine parallele markierungsfreie Detektion beruhend auf der Reflektometrischen Interferenzspektroskopie gewählt. Der Vorteil liegt u.a. darin, ohne Markierung auszukommen und so die Bindungseigenschaften der zu untersuchenden Spezies nicht zu beeinflussen. Es wird ein bildgebendes Verfahren eingesetzt, die direkte Abbildung des Transducers auf einen flächenhaften CCD-Detektor. Hierzu erfolgt eine sequentielle Aufnahme des Chips bei sechs verschiedenen Wellenlängen. Dies wird durch ein Filterrad mit Interferenzfiltern realisiert. Aus der Bestimmung der Intensität für jede Wellenlänge und jede Probenposition lässt sich das Interferogramm und somit die optische Schichtdicke für jede Probenposition berechnen. Es wird eine Auflösung von 20 pm Schichtdicke ereicht, was einer Belegung von etwa 50 pg/mm2 entpricht. Dies sind weniger als 1 % einer Protein-Monolage.

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