Lipokonjugate als neues Werkzeug zur mikrostrukturierten Funktionalisierung von Oberflächen in biochemischen und zellulären Assays

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dc.contributor Institut für Organische Chemie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 18, 72076 Tübingen de_CH
dc.contributor Institut für Physikalische und Theoretische Chemie de_DE
dc.contributor.author Hoff, Antje de_DE
dc.contributor.author Schäffer, Tilman de_DE
dc.contributor.author Wiesmüller, Karl-Heinz de_DE
dc.contributor.author Jung, Günther de_DE
dc.contributor.author Brock, Roland de_DE
dc.contributor.other Gauglitz, Günter de_DE
dc.date.accessioned 2001-11-12 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:09:22Z
dc.date.available 2001-11-12 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:09:22Z
dc.date.issued 2001 de_DE
dc.identifier.other 099444739 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-3475 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/48237
dc.description.abstract Lipokonjugate wurden als neue Strategie für eine mikrostrukturierte Funktionalisierung von Oberflächen etabliert. Niedermolekulare Bausteine, wie Haptene und Peptide werden kovalent an eine Pam3Cys (N-Palmitoyl-S-[2,3-bis(palmitoyloxy)-(2RS)-propyl]-(R)-cystein) Ankergruppe gekoppelt. Wässrige Lösungen dieser mit drei Acylresten modifizierten Lipoaminosäure werden auf hydrophob silanisierte Glasträger aufpipettiert. Durch den Einsatz dieses mit drei Acylresten substituierten Lipides wird der Abstand zwischen den funktionellen Endgruppen erhöht. Auf diese Weise wird eine optimale Zugänglichkeit für die Erkennung durch Biomoleküle wie z. B. Antikörper gewährleistet, ohne dass weitere nicht-funktionalisierte Lipopeptide zugesetzt werden müssen. Die Immobilisierung der Lipokonjugate auf dem Substrat erfolgt nicht-kovalent. Im Gegensatz zu Strategien, bei denen die Anbindung kovalent erfolgt, besteht kein Risiko, dass durch Verlust reaktiver Gruppen die biologische Aktivität der Testsubstanz beeinflusst werden könnte. Trotz des Fehlens einer kovalenten Anknüpfung ist die Funktionalisierung mit Lipokonjugaten stabil gegenüber den Bedingungen biochemischer Bindungsassays und sogar gegenüber Zellwachstum. Die Anwendbarkeit im Screening von Molekülkollektionen auf Proteinbindung wurde anhand der Bindung von fluoreszent markiertem Streptavidin und indirekte Immunfluoreszenz mit Antikörpern gegen Peptid-Lipokonjugate gezeigt (Abb. 1). In Hinblick auf die Anwendung in zellbiologischen Microarrays wurde die Biokompatibilität der Oberflächen für das Wachstum von adhärenten Zellkulturzellen demonstriert (Abb. 2). Ferner konnte durch Funktionalisierung mit Antikörpern, die Oberflächenmoleküle von Zellen in Suspension erkennen, eine spezifische Anheftung der Zellen an die Oberflächen erreicht werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-nopod de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ubt-nopod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ubt-nopod.php?la=en en
dc.subject.classification Biosensor de_DE
dc.subject.ddc 540 de_DE
dc.subject.other Lipokonjugate , mikrostrukturierte Funktionalisierung de_DE
dc.title Lipokonjugate als neues Werkzeug zur mikrostrukturierten Funktionalisierung von Oberflächen in biochemischen und zellulären Assays de_DE
dc.type Sonstiges de_DE
dc.date.updated 2010-02-10 de_DE
utue.publikation.fachbereich Sonstige - Chemie und Pharmazie de_DE
utue.publikation.fachbereich Sonstige - Chemie und Pharmazie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ report de_DE
utue.opus.id 347 de_DE
utue.publikation.source http://barolo.ipc.uni-tuebingen.de/biosensor2001/ de_DE

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