Entwicklung eines Nachweissystems für Fusarienbefall

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-3155
http://hdl.handle.net/10900/48206
Dokumentart: Sonstiges
Date: 2001
Source: http://barolo.ipc.uni-tuebingen.de/biosensor2001/
Language: German
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Sonstige - Chemie und Pharmazie
DDC Classifikation: 540 - Chemistry and allied sciences
Keywords: Biosensor , Schimmelpilze
Other Keywords: Fusarien , Extrazelluläre Polysaccharide , EPS
Other Contributors: Gauglitz, Günter
License: xmlui.dri2xhtml.METS-1.0.item-dc-rights_value_ubt-nopod
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Inhaltszusammenfassung:

Für das Wildwerden (Gushing) des Bieres sind Schimmelpilze verantwortlich. Daher muß man das Eingangsmaterial optisch genau auf Schimmelpilzbefall hin untersuchen – will man das Problem nicht zu einem ökonomischen Problem auswachsen lassen –oder Untersuchungen anstellen, ob typische Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen vorliegen. Zu Letzterem gehören zum einen die Toxine und zum anderen die extrazellulären Polysaccharide (EPS), einem typischen Fusarien-Stoffwechselprodukt, das ausgeschieden wird. Der Latex-Agglutinationstest auf EPS von BioGenes (EPS-Test) stellt eine sinnvolle Methode zur Detektion von Fusarien dar und ist den bereits bekannten Tests aufgrund seiner Spezifität und der kurzen Analysedauer wie auch der einfachen Handhabung überlegen. Ziel unserer bisherigen Arbeit war es, einen bereits bestehenden EPS-Test der Firma BioGenes soweit anzupassen, dass er in einem kontinuierlichen Fließ-Injektions-Analyse-System eingesetzt werden kann. Der Schnelltest wird von der Firma Jüke in ein bestehendes Fließinjektionsanalysesystem integriert. Der Latex-Agglutinationstest wurde entsprechend verändert, sodass nach Reaktion und Abzentrifugation der Überstand fotometrisch gemessen werden konnte. Die Werte fügten sich sehr gut in die Kalibrationskurve ein und konnten mit dem Agglutinationstest von BioGenes korreliert werden. Damit wurde deutlich, daß eine weitere Verfeinerung des Tests durchgeführt werden sollte. Diese besteht darin, daß nun zusätzlich eine Korrelation gesucht und gefunden wurde zwischen dem Agglutinationstest von BioGenes und einem DNS-Nachweis mittels PCR. In Versuchen mit Einsatz der PCR konnte eine deutliche Korrelation gezeigt werden zwischen Zunahme an EPS bedingt durch Weiterwachsen der Kultur nach Beimpfung und dem erhaltenen Signal in der PCR. Eine vorherige Kontrolle erbrachte kein Signal bei nicht kontaminiertem Getreide. Diese Nullprobe, wie auch die vorhergehenden Beimpfungs-Proben, konnte mit dem BioGenes–EPS-Test verifiziert w

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