Wahlen

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-60263
http://hdl.handle.net/10900/47893
Dokumentart: (wissenschaftlicher) Artikel
Date: 1981
Source: Handwörterbuch zur politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland, 1981, S. 520-524
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Politikwissenschaft
DDC Classifikation: 320 - Political science
Keywords: Wahl , Parteiensystem , Wahlverhalten , Politik
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

A. Funktionen. - Wichtig für die Verfassung der PK sind in demokratie-theoretischer Sicht vor allem folgende Funktionen des Wahlprozesses: 1. Pol. Kommunikation, Orientierung und Aktivierung der Wähler: Information und Diskussion, Interessenartikulation und Mobilisierung für alternative Lösungen öff. Probleme (—»Partizipation). 2. Friedlicher —» Konflikt-Austrag und pol. Integration gegensätzlicher Interessen im Rahmen eines organisierten Pluralismus und konkurrenzdemokr. —> Parteiensystems. 3. Allg. Kontrolle der pol. Elite und Mitbestimmung der Wähler durch demokr. geregelte Entscheidung über die programmatisch-sachlichen und personellen Alternativangebote der Parteien. 4. Parlamentarische Repräsentation (—> Parlamentarismus) und Umsetzung von Wählerinteressen in Regierungsinstitutionen: Bildung parlamentarischer Mehrheiten, von —»Regierung (Koalition) und —»Opposition, Rekrutierung der pol. —> Elite. 5. Demokr. Legitimation und Sicherung von Massenloyalität gegenüber dem pol. System, den Parteien und ihren Entscheidungsträgern (—> Legitimität).

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