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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-53502
http://hdl.handle.net/10900/47808
Dokumentart: (wissenschaftlicher) Artikel
Date: 1968
Source: Volksüberlieferung : Festschrift für Kurt Ranke zur Vollendung des 60. Lebensjahres, Otto Schwartz & Co., 1968, S. 9-18
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Empirische Kulturwissenschaft
DDC Classifikation: 800 - Literature and rhetoric
Keywords: Beispiel , Volksliteratur
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

In der Erzählforschung verstärkte sich im Lauf der letzten Jahre die Tendenz, vom orthodoxen Katalog der Erzählformen abzurücken oder doch wenigstens neben dem Märchen auch weniger "klassische" Formen einzubeziehen. Der Sage gilt erhöhte Aufmerksamkeit, und zum erstenmal sind Bestrebungen im Gang, diese nur scheinbar lokale Erzählungsgattung in ein umfassendes System zu bringen; der Schwank wird in zunehmendem Maße beachtet und soll nach Möglichkeit gleichberechtigt in die große Encyclopädie des Märchens aufgenommen werden. Die von Kurt Ranke im Herbst 1966 nach Prag einberufene Tagung der Erzählforscher ließ den Umschwung besonders deutlich werden: nicht die reinen Typen, sondern Mischtypen standen im Vordergrund, und neben das königliche Märchen traten - manchmal vielleicht ein wenig scheel betrachtet, aber nicht zu übersehen - sehr viel weniger spektakuläre und auch sehr viel weniger ausgeformte Erzählungen.

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