Erziehung im Kibbuz — ein Weg zum Kollektiv?

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dc.contributor.author Liegle, Ludwig de_DE
dc.date.accessioned 2009-06-10 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:03:01Z
dc.date.available 2009-06-10 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:03:01Z
dc.date.issued 1974 de_DE
dc.identifier.other 307389944 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-39611 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/47626
dc.description.abstract Für die Themenstellung der 22. Internationalen Pädagogischen Werktagung — „Das Werden sozialer Einstellungen" — war die Auseinandersetzung mit dem israelischen Kibbuz insbesondere aus zwei Gründen anregend: Zum einen handelt es sich bei der Kibbuz-Erziehung um ein Modell kollektiver Erziehung, um eine Alternative zur uns vertrauten Erziehung in der Kleinfamilie. Es bietet sich hier also die Gelegenheit, die gesellschaftliche Bedingtheit der Entstehung und Ausprägung sozialer Einstellungen und die gesellschaftliche Wandelbarkeit jener Gruppen (zum Beispiel der Familie) und Institutionen (zum Beispiel der vorschulischen Erziehungseinrichtungen), die soziale Einstellungen vermitteln, zu überdenken. Zum anderen handelt es sich beim Kibbuz nicht nur um eine Alternative zur traditionellen Familie, sondern um eine Alternative zur privatwirtschaftlichen Wettbewerbsgesellschaft, um den einzigen Versuch einer demokratischen sozialistischen Vollgenossenschaft, dem man Beständigkeit über mehrere Generationen und einen gewissen Erfolg, ein „vorbildliches Nichtscheitern" (Martin Buber), bescheinigen kann. Es bietet sich hier also die Gelegenheit, sich mit den Bedingungen und Problemen erfolgreicher kollektiver Wirtschafts-, Lebens- und Erziehungsformen sowie mit den Bedingungen und Problemen der Tradierung kooperativer Einstellungen, Werthaltungen und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Auf dieser Grundlage können auch Fragen erörtert werden, die sich auf die bislang weniger erfolgreichen Kollektive (Wohngemeinschaften, Kommunen, Kinderläden)in der Bundesrepublik und in anderen europäischen Ländern beziehen (vergleiche den Werkkreis von Professor Bornemann). Der Werkkreis „Erziehung im Kibbuz — ein Weg zum Kollektiv?" wurde zunächst im Rahmen des Einführungsseminars dem Plenum vorgestellt. Am ersten Nachmittag wurden auf der Grundlage eines Einleitungsreferates die Grundlagen und Erfahrungen, Errungenschaften und Probleme der Kibbuz- Erziehung diskutiert. Am zweiten Nachmittag wurde durch den Film „Kibbuz" des Instituts für Film und Bild in Unterricht und Wissenschaft (Bestellnummer FT 2309) eine unmittelbare Anschauung des kollektiven Lebens im Kibbuz geboten. Die Diskussionen dieses Nachmittags bezogen sich zum einen auf Einzelheiten und Zusammenhänge des Films selbst, zum anderen auf den zusammenfassenden Aufsatz des Verfassers. de_DE
dc.language.iso de_DE de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Erziehung , Kollektiv, Kibbuz de_DE
dc.subject.ddc 370 de_DE
dc.title Erziehung im Kibbuz — ein Weg zum Kollektiv? de_DE
dc.type (wissenschaftlicher) Artikel de_DE
dc.date.updated 2010-08-09 de_DE
utue.publikation.fachbereich Erziehungswissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ article de_DE
utue.opus.id 3961 de_DE
utue.publikation.source Das Werden sozialer Einstellungen in Familie, Schule und anderen Sozialformen / hrsg. von Hans Asperger ..., S. 150-165 de_DE

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