Selbstentzieher/innen von Heroin

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-462
http://hdl.handle.net/10900/47178
Dokumentart: Masterarbeit
Date: 1999
Language: German
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Sonstige - Sozial- und Verhaltenswissenschaften
DDC Classifikation: 300 - Social sciences, sociology and anthropology
Keywords: Heroin , Drogenabhängiger , Drogentherapie , Selbstverantwortung , Bewältigung
Other Keywords: Drogenentzug
License: xmlui.dri2xhtml.METS-1.0.item-dc-rights_value_ubt-nopod
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Inhaltszusammenfassung:

Im Rahmen einer detaillierten Untersuchung von fünf Biographien mittels Tiefeninterviews und teilnehmender Beobachtung wurden SelbstentzieherInnen von Heroin danach gefragt, welche Bewältigungsstrategien sie entwickeln und anwenden, um ihr Leben im Kontext von Drogengebrauch, Kontroll- und Ausstiegsversuchen in den Griff zu. Es bedarf einer Vielzahl von Bewältigungstrategien, die je nach konkreter Ausformulierung des (Abstinenz-)Ziels entworfen, erprobt, durchgehalten oder verworfen werden. Zunächst müssen sie den akuten Entzug bewältigen helfen. Danach müssen sie zur Erhaltung der Abstinenz oder eines gemäßigten Konsums dienen. Scheitert der/die Drogenabhängige mit den gewählten Strategien, kommt es zum Rückfall, der wiederum spezieller Methoden der Bewältigung bedarf. All dies muss von SelbstentzieherIinnen im 'trial and error'-Verfahren erlernt bzw. erfahren werden. In der Arbeit werden die Copingstrategien unterteilt in: Evasive Bewältigungsstrategien Konzentrative Bewältigungsstrategien Aktivierung von Ängstenn Konfrontative Bewältigungsstrategien Diskursive Bewältigungsstrategien Einsichten, die das Handeln beeinflussenn Als Ergebnis wird gezeigt, dass die Drogeneinstiegsgründe für den/die Einzelne(-n) entweder mehr zu sozialen oder individuellen Motiven tendieren und sich diese Motivationslage für den Drogenausstieg wiederholt.

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