Nachweis von EBV-Transkripten in Lymphozyten und Monozyten bei Patienten mit rheumatoider Arthritis

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-42255
http://hdl.handle.net/10900/45514
Dokumentart: Dissertation
Date: 2009
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Sonstige
Advisor: Müller, Claudia (Prof. Dr. med.)
Day of Oral Examination: 2008-05-16
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Epstein-Barr-Virus , Lymphozyt , Rheumatoide Arthritis , Monozyt , EBNA
Other Keywords:
Rheumatoid arthritis , Epstein Barr , Lmphocytes , T-cell
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Inhaltszusammenfassung:

Für die EBV-Infektion wird seit längerem eine pathogenetische Bedeutung in der Rheumatoiden Arthritis (RA) bei genetisch prädisponierten Personen diskutiert. Mehrfach beschrieben ist bei RA-Patienten eine erhöhte Viruslast von EBV und einigen anderen Viren in Blutzellen, sowie antivirale T-Zellreaktionen, die mit synovialen Antigenen kreuzreagieren. In dieser Arbeit sollte untersucht werden, inwieweit sich RA-Patienten und gesunde Kontrollpersonen bezüglich ihres EBV-Infektionsstatus in Blutzellen unterscheiden. Hierfür wurden von einer Patientengruppe und einer Kontrollgruppe PBMC mittels eines Lymphozytenseparationsverfahrens (MACS) in T-Zellen (CD4+ und CD8+), B-Zellen (CD19+) und Monozyten (CD14+) aufgetrennt. Aus den verschiedenen Zellfraktionen wurde nach Testung ihrer Reinheit RNA isoliert und mit Hilfe von PCR Analysen auf Vorkommen lytischer und latenter Transkripte von EBV vergleichend bei Gesunden und RA-Patienten überprüft. Als am besten reproduzierbar und damit als sicherstes Zeichen für eine EBV-Infektion hatte sich der Nachweis des EBER1-Transkripts gezeigt, so dass den Aussagen über den Infektionsstatus einer Zellpopulation der positive oder negative Nachweis eines EBER1-Transkripts zugrunde liegt. Insgesamt wurde beobachtet, dass bei vier von sechs Patienten und bei fünf von neun Kontrollpersonen die CD4+ oder CD8+ Zellfraktion EBER1-Transkripte enthielt. Der Nachweis des BMLF1-Transkripts blieb bei allen gestesten Patienten negativ; in der Kontrollgruppe konnte BMLF1 einmal in beiden T-Zellfraktionen, einmal in der CD4+ Fraktion detektiert werden. EBNA2 als Transkript des Latenzstadiums wurde in der Patientengruppe bei zwei von sechs Personen, in der Kontrollgruppe bei einer von neun Person nachgewiesen.

Abstract:

A pathogenetic link between EBV infection and the development of rheumatoid arthritis in genetically predisposed patients has often been subject of discussion. There are some descriptions of an increased viral load of EBV and other virus in blood cells, as well as antiviral T-cell reactions interacting with synovial antigens. This study aims in comparing a group of RA patients and healthy individuals concerning the EBV infection status of their blood cells. Therefore, PBMC of a patient and a control group were separated by a magnetic lymphocyte separation procedure, and were specified into CD4+, CD8+ T-cells, B-cells and CD14+ monocytes. Out of these cell types, RNA was isolated and checked for lytic and latent transcripts of EBV by PCR. EBER1 transcripts turned out to be best reproducable and thus to be the most reliable sign of an EBV infection. In four out of six patients and in five out of nine healthy individuals, CD4+ and CD8+ cells were positive for EBER1 transcripts. There was no evidence of BMLF1 transcripts in any of the patients, whereas it could be shown once in CD4+ cells and once in both CD4+ and CD8+ cells in the control group. EBNA2 was detected in two out of six patients and in one out of nine control persons.

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