Infektionen bei Neutropenie nach Chemotherapie in den Jahren von 1996 bis 2003 am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-35384
http://hdl.handle.net/10900/45284
Dokumentart: Dissertation
Date: 2008
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Sonstige
Advisor: Clemens, Michael (Professor)
Day of Oral Examination: 2008-07-14
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Neutropenie , Infektion , Chemotherapie
Other Keywords:
Neutropenia , Infection , Chemotherapy
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Inhaltszusammenfassung:

Es wurden insgesamt 96 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 51,34 Jahren und einer durchschnittlichen Aplasiedauer von 13,44 Tagen bei insgesamt 184 Chemotherapiezyklen untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass in unserer Klinik v.a. Hochrisikopatienten therapiert wurden. Ein wesentliches Ergebnis der Arbeit ist, dass die Dauer der Aplasie der wesentliche Risikofaktor sowohl für das Risiko ist, eine Infektion zu erleiden, als auch für das Risiko zu sterben. Es hat sich gezeigt, dass mit Hilfe der Einführung eines „Aplasiebereiches“ mit Isolation und besonders geschultem Pflegepersonal in unserer Klinik, ein wesentlicher Fortschritt in der Behandlung von Patienten mit hochdosierter Chemotherapie und nachfolgender Aplasie über 5 Tagen erreicht werden konnte. Unter Berücksichtigung der Risikoadjustierung (Alter, Aplasiedauer) konnte im Verlauf der Zeit eine Verbesserung der Infektionsrate und bei der antibiotischen / antimykotischen Therapie erreicht werden. Neben der Einführung neuer Medikamente zur Therapie waren die Optimierung der Therapiestandards und die verbesserte Versorgung in einer zentralen Einheit die wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein verbessertes Behandlungsergebnis.

Abstract:

Overall 96 patients with an average age of 51,34 years and an average neutropenia of 13,44 days were examined. A total of 184 chemotherapy cycles were applicated. It could be shown that in our department a high risk group was treated. One of the most important result of the analysis is that the duration of neutropenia is the essential risk factor for infection as well as for the risk to die. It was obvious that with the introduction of an isolation area in our department an essential progress in the treatment could be reached for the group of patient with a neutropenia longer than 5 days. Taking into account the risk stratification concerning age and duration of neutropenia an improvement could be reached in terms of reduction of infection rate and amelioration of the empiric antibiotic / antimykotic therapeutic strategy.

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