Die hintere Kreuzbandverletzung - Eine klinische Nachuntersuchung der BG Unfallklinik Tübingen

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-8957
http://hdl.handle.net/10900/44386
Dokumentart: Dissertation
Date: 2003
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Sonstige
Advisor: Weise, Kuno
Day of Oral Examination: 2003-05-20
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Ligamentum cruciatum posterior , Gelenkverletzung
Other Keywords: ikdc , Lysholm-Score , Kreuzbandchirurgie , posteriore Instabilität
posterior cruciatum ligament , knee injury , knee surgery
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Inhaltszusammenfassung:

In einer retrospektiven Studie wurde ein Patientenkollektiv, das zwischen 1990 und 1999 eine Verletzung am HKB erlitten hatte, anhand von Krankenakten und einer klinischen Nachuntersuchung analysiert. Der Untersuchungsschwerpunkt wurde dabei auf die Bewertung der Knieinstabilität nach objektiven, klinisch-apparativen Kriterien und subjektiven Selbsteinschätzungen der Patienten gelegt. Die Bewertung erfolgte, nach dem für unsere Ansprüche geringfügig modifizierten IKDC-Score-Erhebungs-bogen und dem Lysholm-Gillquist-Score. Als Arthrometer diente uns der Rolimeter™ der Firma Aircast®. Die Patienten wurden insbesondere in der Art der Versorgung ihrer HKB Verletzung eingeteilt. Es wurden Patienten mit einer Naht des HKB versorgt, manche zusätzlich mit einer Augmentation mittels PDS-Kordel, andere mit einer Kunststoffersatzplastik oder einem autologem Patellarsehnentransplantant. Eine weitere Gruppen von Patienten wurde kons-ervativ hinsichtlich ihrer HKB Verletzung behandelt. In den Ergebnissen des IKDC Gesamtergebnisses erreichten 11 Patienten die Wertung „C“ und 27 die Wertung „D“, wobei diese schlechten Ergebnisse hauptsächlich den schlechten Ergebnissen in der klinischen Stabilitätsprüfung mittels Rolimeter-Kniearthrometrie und den radiologischen Arthrosezeichen zuzuschreiben sind. Ein mit durchschnittlich 70,6 Punkten als „gut“ zu wertender Lysholm-Gillquist Score zeigt uns eine von den Patienten als gut empfundene Funktionalität des verletzten Knies im Alltag. Es fiel uns jedoch ein signifikanter Unterschied in den Ergebnissen der Patienten auf, die schon einmal am Knie operiert wurden. In der vorgelegten Studie wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Versorgungsarten festgestellt, weshalb nicht abschließend geklärt werden kann, welche Art der Versorgung am geeignetsten ist, um auf lange Sicht die gewünschte Stabilität im Kniegelenk wiederherzustellen.

Abstract:

A retrospective study was performed to evaluate the outcome of treatment of posterior cruciate ligament (PCL) lesions operated on between 1990 and 1999. The patients were rated in a modified IKDC (international knee documentation comitee) evaluation form and the Lysholm-Gillquist Score. For clinical ligament examination we used the Rolimeter-Knee-Arthrometer™. The patients were divided into groups of different treatment of their PCL lesion: Suture of the ligament, synthetic augmentation with PDS, synthetic replacement, replacement with patella tendon and conservative treatment. In the IKDC evaluation form 11 patients were rated ”abnormal” and 27 “severly abnormal”. The main reason for abnormal and severe abnormal results were poor ligament examination and radiological arthrosis signs. A mean Lysholm-Gillquist Score of 70,6 (good) is to be seen as a good subjective funktion of the injured knee at all day activities. There was a significant difference in the result of patients who had surgical treatment of their knee once before. In this follow up study there was no significant difference between the treatment of PCL injuries, therefore we could not find out which treatment is the best to regain stability of the injured knee.

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