Bildung für Nachhaltige Entwicklung - das Konzept und seine Potenziale für traditionelle Volluniversitäten

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-73269
http://hdl.handle.net/10900/43963
Dokumentart: Periodikum
Date: 2014
Source: Tübinger Beiträge zur Hochschuldidaktik ; (2014) 10,1
Language: German
Faculty: 8 Zentrale, interfakultäre und fakultätsübergreifende Einrichtungen
Department: Interdisziplinäre Arbeitskreise und Arbeitsstellen
DDC Classifikation: 370 - Education
Keywords: Lehre , Nachhaltigkeit , Bildung , Hochschule , Universität
Other Keywords: Bildung für nachhaltige Entwicklung , Nachhaltige Entwicklung , Lehr-Lern-Formate , transformative Bildung , Hochschulentwicklung
Other Contributors: Baatz, Christine (Hrsg.)
Fausel, Andrea (Hrsg.)
Richter, Regine (Hrsg.)
License: Publishing license including print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Der vorliegende Beitrag lädt Lehrende ein, sich mit dem Bildungsansatz Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um ein Lern- und Handlungsfeld, das 1992 in Folge der Rio-Konferenz entstand. Die UN-Mitgliedsstaaten bekannten sich dazu, das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung in ihren Bildungssystemen zu verankern. Um diese Anstrengungen zu unterstützen, wurde von 2005–2014 die Weltdekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgerufen. Der Beitrag stellt BNE vor und zeigt unterschiedliche Wege der Umsetzung und Konkretisierung in der Lehre auf. Hierzu wird zunächst das Kompetenzmodell von BNE im Überblick dargestellt und erläutert, warum in diesem Zusammenhang andere Formen des Lehrens erforderlich sind. In einem zweiten Schritt soll an drei Lehr-/Lernkontexten exemplarisch gezeigt werden, wie der Bildungsansatz an traditionellen Hochschulen umgesetzt werden kann. Mit dem Studium Oecologicum wird an der Universität Tübingen erstens ein Kursprogramm vorgestellt, das durch die Studierendeninitiative Greening the University bottom-up entwickelt und durchgeführt wurde. Nachhaltige Entwicklung gilt als ein Thema, mit dem sich typischerweise Natur- und Ingenieurswissenschaften und in geringerem Maße Sozial- oder gar Geisteswissenschaften beschäftigen. Am Beispiel der Germanistik soll zweitens verdeutlicht werden, dass auch die Literaturwissenschaft ein Lernort von BNE sein kann. Schließlich werden drittens drei Projekte vorgestellt, die als Anregung für die Lehre dienen und zur Weiterentwicklung bzw. Aneignung einladen.

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