Arbeit und Sitte in Palästina (ASP)6 : Zeltleben, Vieh- und Milchwirtschaft, Jagd, Fischfang

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URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-69119
http://hdl.handle.net/10900/43660
Dokumentart: Buch (Monographie)
Date: 2013
Source: SDPI 9 (gemeinfrei)
Language: German
Faculty: 1 Evangelisch-Theologische Fakultät
Department: Evangelische Theologie
DDC Classifikation: 220 - The Bible
Keywords: Palästina , Israel , Israel <Altertum> , Altes Testament , Sitte , Geschichte , Volkskunde , Ethnologie
Other Contributors: Florian Lippke (Hg.)
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Der sechste Band der Dalmanschen Studien gliedert sich in vier Hauptkapitel: I. Das Zelt und das Zeltleben, II. Die Viehwirtschaft, III. Die Milchwirtschaft, IV. Jagd und Fischfang. Anhang und zahlreiche Abbildungen sind wiederum beigegeben. Kapitel I handelt neben den Zeltbewohnern die Einrichtung, die Geräte, die Hütte selbst, die dort eingenommenen Mahlzeiten, die Getränke und das wohlbekannte Phänomen der Gastfreundschaft ab. Kapitel II. wendet sich zunächst den Tieren selbst zu: Kamel, Rind, Büffel, Schaf, Ziege werden berücksichtigt. Aber auch die Tätigkeiten und die Ausübenden werden deskriptiv erfasst: Weideplatz und Weidezeit, Hirt, Herde, Führen der Herde, Weiden und Ruhen, Tränken und Übernachten der Herde werden kenntnisreich erläutert. Das dritte Kapitel diskutiert die zur Zeit Dalmans erfahrbaren Gebräuche rund um das Milchwesen und die Bezüge zur biblischen Literatur: Milch, Melken, Säuern der Milch, Buttern und Käsemachen werden in Unterkapiteln vorgestellt. Das abschliessende vierte Kapitel diskutiert wesentliche Phänomene der Jagd (Jagdgeräte und gejagte Tiere) sowie des Fischfanges (Fischgeräte, Fischarten, Boote und Winden). Wiederum ist es Dalman gelungen ein Panoptikum spezifischer Lebensbereiche aus Palästina/Israel zu erheben, zu sichern und damit für die Nachwelt zu bewahren. Es zeigt sich einmal mehr, dass Dalmans Projekt weder wertlos noch gescheitert ist, sondern, dass dieser kulturhistorische Schatz eine ganze Fensterfront in vergangene und im Vergehen begriffene Handlungsweisen und Gebräuche bietet. Insofern darf die Hoffnung auf eine Erhaltung des kulturellen Erbes weiter bestehen bleiben.

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