Hebammen in der Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen im ersten und zweitenTrimenon: Ein narratives Review mit Fokus auf Schweden und Deutschland

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/185048
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-126360
Dokumentart: Abschlussarbeit (Bachelor)
Erscheinungsdatum: 2026-10-27
Sprache: Deutsch
Freie Schlagwörter: Schwangerschaftsabbruch, Schwangerschafftsabbrüche, Hebammenberatung, Hebammenbegleitung
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Inhaltszusammenfassung:

Hintergrund: Bei der Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen bestehen in Deutschland große Versorgungslücken, was unter anderem mit einer rückläufigen Zahl an Leistungserbringerinnen zu tun hat. Hebammen wären durch mehrere Gründe für eine Einbindung in das System prädestiniert. Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Möglichkeit einer hebammengeleiteten Abbruchversorgung, so wie sie in Schweden bereits erfolgreich umgesetzt wird. Methodik: Für diese Arbeit wurde ein narratives Review mit systematischer Literaturrecherche nach PCC- und PRISMA-Schema durchgeführt. Diese fand in verschiedenen Datenbanken statt und wurde mittels einer Handsuche ergänzt. Ergebnisse: Die Studien zeigen für Deutschland starke regionale, strukturelle, finanzielle und gesellschaftliche Hürden und gleichzeitig eine deutlich bessere Versorgungsstruktur im hauptsächlich von Hebammen geleiteten schwedischen Modell. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine stärkere Einbindung von Hebammen in die Abbruchversorgung hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit einer ärztlich geleiteten Abbruchversorgung ebenbürtig ist. Auch zeigt sich eine hohe Patientinnenzufriedenheit mit dem schwedischen Modell. Diskussion/Fazit: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine stärkere Einbindung von Hebammen viele Vorteile mit sich bringen, für eine Übertragung des schwedischen Modells auf Deutschland jedoch sowohl strukturelle, rechtliche und bildungspolitische Anpassungen als auch weitere Forschung notwendig sind

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