Definition von Kriminalität als politisches Handeln: der labeling approach

DSpace Repositorium (Manakin basiert)


Dateien:

Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/184313
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1843139
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1843139
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125626
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1972
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Zur Langanzeige

Inhaltszusammenfassung:

Der Aufsatz wendet sich gegen die selektive und verzerrte Rezeption des labeling approach in der Kriminologie der Bundesrepublik. An der Diskussion um die Definition des Verbrechensbegriffes wird gezeigt, daß die verschiedenen Disziplinen nominalistische Differenzen im Verbrechensbegriff aufweisen, in Wirklichkeit aber von den gleichen vorgegebenen Tatbeständen ausgehen. Die darin implizierten Mißverständnisse werden mit Hilfe der von H. L. A. Hart eingeführten Unterscheidung von askriptiven und deskriptiven Begriffen analysiert. Die kriminologischen Ergebnisse sind danach Anwendungsregeln für askriptive Begriffe.

Abstract:

The essay criticizes the selective and distorted perception of the „labeling approach“ in German criminology. The controversy about the definition of crime reveals nominalistic differences between the several scientific disciplines although they use in fact the same data of departure. This leads to conceptual errors which are analysed by the distinction between ascriptive and descriptive notions as are introduced in the discussion by H.L.A. Hart. The findings of criminological research are reinterpreted as rules for the use of ascriptive notions.

Das Dokument erscheint in: