Diebstahls- und Wirtschaftskriminalität : ein Beitrag zur Kritik eines mit politisch-kritischem Anspruch auftretenden labeling approach

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/184251
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1842514
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125564
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1973
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Auf dem Hintergrund einer Auseinandersetzung mit dem labeling approach (insbesondere in den Schriften Fritz Sacks) wird der fundamental gegensätzliche Charakter von Dieb Stahlskriminalität und Wirtschaftskriminalität dargestellt. Der Diebstahl entwickelte sich aus den gesellschaftlichen Kämpfen, in denen das Bürgertum seine Herrschaft errang und sein Rechtssystem etablierte; die Wirtschaftskriminalität dagegen ist das Ergebnis zunehmender Widersprüche innerhalb jenes Rechtssystems und seiner ökonomischen Grundlagen, vor allem seit der Jahrhundertwende. - Für Wirtschaftskriminalität können vom labeling approach aus zwar zutreffend beschreibende, aber von jeder Analyse ferne Aussagen gemacht werden. Auch in kritischer Absicht angewandt, bleibt er ein integrationistisches Konzept.

Abstract:

The contradictory character of theft and white collar crime is described against the background of a controversy over the validity of the labeling approach (particularly in the works of Fritz Sack). Theft, on the one hand, developed from the conflicts in society in which the bourgeoisie acquired power and established its legal system. White collar crime, on the other hand, is a result of the growing contradictions within that legal system and within its economic basis, especially since the turn of the twentieth Century. - For white collar crime the labeling approach leads’ to statements which are nominalistically „correct” or „true”, but which are historically non-analytical. Despite its critical intentions, the labeling approach must remain an integrationist concept.

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