Stochastic models of temporal-order perception

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/184146
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1841463
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1841463
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2028-09-23
Sprache: Englisch
Fakultät: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Psychologie
Gutachter: Ulrich, Rolf (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-09-23
DDC-Klassifikation: 150 - Psychologie
Freie Schlagwörter:
Perception
Psychophysics
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

 
Dissertation ist gesperrt bis 23. September 2028 !
 
Wie nehmen wir zeitliche Beziehungen zwischen Ereignissen wahr? Diese Dissertation umfasst vier Studien, die unser Verständnis der Mechanismen vertiefen, welche der menschlichen Empfindung zeitlicher Reihenfolge sowie von Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit intramodaler und intermodaler Reize zugrunde liegen. Erstens zeigen verallgemeinerte Moment-Modelle, dass zeitliche Reihenfolgeurteile und Gleichzeitigkeitsurteile nicht mit einer autonomen Folge von Momenten vereinbar sind, jedoch mit einer ausgelösten Folge von Momenten sowie mit einem beweglichen Moment. Zweitens lassen sich die bei komplexeren Antwortformaten beobachteten psychometrischen Funktionen mittels eines Zwei-Schwellen-Modells mit einer niedrigeren Ungleichzeitigkeitsschwelle und einer höheren Reihenfolgeschwelle zufriedenstellend erklären. Drittens unterstützen empirische Tests und gemeinsame Modellanpassungen über verschiedene Antwortformate hinweg das Zwei-Schwellen-Modell überwiegend, während sie die konkurrierenden Zwei-Stufen- und Antwortfehler-Modelle in Frage stellen. Viertens ziehen reizabhängige Gleichzeitigkeitsspannen die verbreitete Annahme einer additiven Beziehung zwischen peripherer Signalübertragung und einem hypothetischen zentralen Uhrwerk in Zweifel. Abschließend wird ein Zähler-Modell skizziert, welches die wesentlichen Befunde dieser Dissertation innerhalb eines einheitlichen mechanistischen Rahmens integriert.
 

Abstract:

How do we perceive the temporal relations between events? This dissertation consists of four studies that advance our understanding of the mechanisms underlying human perception of temporal order and simultaneity/successiveness of intramodal and intermodal stimuli. First, generalized perceptual-moment models reveal that temporal-order and simultaneity judgments are inconsistent with an autonomous moment train but consistent with a triggered moment train and a moving moment. Second, a two-threshold model with a lower successiveness threshold and a higher temporal-order threshold provides a satisfactory account of the psychometric functions observed with more complex response formats. Third, empirical tests and joint fits across response formats mostly support the two-threshold model and challenge the competing two-stage and response-error models. Fourth, stimulus-dependent simultaneity windows cast doubt on the common assumption of an additive relation between peripheral signal transmission and a hypothetical central timing mechanism. Finally, a unified counting model is outlined that integrates the main findings of this dissertation within a single mechanistic framework.

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