"Versozialwissenschaftlichung" der Jurisprudenz? : eine Auseinandersetzung mit Stephan Leibfrieds „Curriculum der Rechtswissenschaft“

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/183398
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1833983
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124712
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1976
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Am Beispiel von Stephan Leibfrieds 'Curriculum der Rechtswissenschaft' wird die Problematik eines Reformkonzepts erörtert, das die Kriterien für eine Integration von Rechts- und Sozialwissenschaften aus allgemeinen geschichtsphilosophischen Annahmen über eine fortschreitende 'Vergesellschaftung des Rechts' gewinnt, aus denen die Notwendigkeit einer 'Versozialwissenschaftlichung der Jurisprudenz' abgeleitet wird. Diesem Konzept, das den Rechtsformalismus nur umgeht und ihn dadurch unangefochten läßt, wird das Programm einer immanenten Kritik der Jurisprudenz entgegengestellt, das die Ansatzpunkte für eine Kooperation mit den Sozialwissenschaften nicht dekretiert, sondern aus den Binnenstrukturen der Jurisprudenz gewinnt.

Abstract:

In this critical essay the „Curriculum der Rechtswissenschaft“ (curriculum of law) as suggested by Stephan Leibfried, is discussed. Leibfried's main historical-philosophical assumption seems to be the increasing socialisation of law. Front it he derives the necessity of „turning jurisprudence into social Sciences”, the main directive of his suggested curriculum. Contrary to this programme, which by its negligence of the formalism of law seems to leave traditional jurisprudence largely unchallenged, the author sketches a critical outline which allows for the location of connections between social sciences and law.

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