Kriminalität der Mächtigen im Rahmen kriminologischer Theoriebildung - dargestellt am Beispiel der Sanktionspraxis

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URI: http://hdl.handle.net/10900/183188
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1831884
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124502
Dokumentart: Article
Date: 1977
Language: German
Faculty: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Kritische Kriminologie hat es sich bislang zur Aufgabe gemacht, den selektiven Zugriff der Instanzen sozialer Kontrolle auf dem Hintergrund der These ubiquitärer Devianz deutlich zu machen. Ihr Ziel ist die Kritik der herrschenden repressiven, individualisierenden Sanktionspraxis durch den Nachweis gesellschaftsstruktureller Bedingtheit abweichenden Verhaltens. Der Nachweis und die Analyse der „Kriminalität der Mächtigen" können die herrschende Strafrechtspraxis bezüglich ihrer Legitimität problematisieren, indem sie deutlich machen, daß diese Abweichungen nicht sanktioniert werden und auch nicht sanktioniert werden können.

Abstract:

Starting from the theoretical principles of critical criminology the sociological, especially criminological research in the ’criminality of the powerful' has to tend to establish the following perceptions by means of an analysis of power, and of actions, and attitudes of powerful persons: a) deviance is ubiquitous, b) the specific figures of deviant behaviour are based on the social structure, c) the ruling kinds of sanctions show a class-classified character.

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