... dass das aber alleine, von uns alleine kommt und nicht von irgend jemandem, der hinter uns steht und sagt: du mußt : ein Gespräch über widersprüchliche Erfahrungen, im Knast clean zu werden

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182724
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1827249
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124038
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1980
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Bei dem Versuch, die Erfahrungen und Bedürfnisse von Angehörigen gesellschaftlicher Randgruppen ernstzunehmen, ergeben sich oft Widersprüche zu dem, was von Therapie- und Verfolgungsinstanzen als richtig verkündet wird. Die Auszüge aus einem Gespräch mit einer Berliner Fixerin sind zum einen Ausdruck des Widerstands, der von den Betroffenen den therapeutischen und repressiven Strategien entgegengebracht wird, wie sie andererseits schon die Umrisse einer „alternativen Drogenpolitik" unter maßgeblicher Verantwortung der Betroffenen selbst erkennen lassen. Daß hier eine Fixerin selbst zu Wort kommt und in ihren Aussagen ernstgenommen wird, macht diesen Artikel zugleich zu einer impliziten Herausforderung an die herrschende, dem Randgruppenmitglied den Stempel der entsubjektivierten Welt des Forschers aufdrückende Form des Interviews.

Abstract:

As a challenge to a conventional misuse of outsiders in sociological research, this interview with a female heroin user lets the interviewed develop her „Lebenswelt" according to her own perspective. The result is an astonishingly clear picture of the drug user's potential for self-help that is hindered more than it is helped by the official agencies' socio-legal interferences as described by the user herself.

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