Charakterisierung von CD8+ T-Zell-Autoantigenen bei den inflammatorischen Dermatosen Lichen ruber und Psoriasis vulgaris

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dc.contributor.advisor Flatz, Lukas (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Hofmeister, Sonja Theresia
dc.date.accessioned 2026-08-05T11:45:58Z
dc.date.available 2026-08-05T11:45:58Z
dc.date.issued 2026-08-05
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/182077
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1820779 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123391
dc.description.abstract Bei den inflammatorischen Dermatosen Lichen ruber und Psoriasis spielen T-Zellen in der Pathogenese eine entscheidende Rolle. Vor allem die CD8+ T-Zellen sind von besonderem Interesse. Weitestgehend unbekannt sind hingegen die Antigene, gegen welche die CD8+ T-Zellen gerichtet sind. Bisher beschriebene Autoantigene sind bei Patienten mit Lichen ruber die Zelladhäsionsmoleküle Desmoglein 3 und BP180 für CD4+ T-Zellen (Schmidt et al., 2018). Als Autoantigene für CD8+ T-Zellen bei Patienten mit Psoriasis wurden ADAMTSL5, LL-37 und Keratin 17 identifiziert (Arakawa et al., 2015; Johnston et al., 2004; Lande et al., 2014). In dieser Arbeit wurden in vitro Stimulationen humaner PBMCs von Patienten mit Lichen ruber und Psoriasis mit den bereits beschriebenen und anderen in Frage kommenden Autoantigenen durchgeführt. Es wurden verschiedene Keratine (Keratin 1, 2, 5, 6A-C, 10, 14, 16) und zwei weitere Zelladhäsionsmoleküle (Dsg 1, Dsc 3) ergänzt. Nach der Stimulation wurde die Aktivierung von CD8+ T-Zellen mittels Durchflusszytometrie gemessen. Die Gewinnung der Patientenproben erfolgte in der Universitätshautklinik Tübingen. In die Experimente wurden 29 Proben von Patienten mit Lichen ruber und sechs Proben von Patienten mit Psoriasis eingeschlossen. Durch Keratin 14 zeigten 10 % der Proben von Patienten mit Lichen ruber eine Aktivierung, wodurch es als Autoantigen für CD8+ T-Zellen in den Fokus gerückt ist. Auf Desmoglein 3 und BP180 zeigten 7 % der Patienten mit Lichen ruber eine Reaktion der CD8+ T-Zellen. Bei einem Patienten mit Psoriasis zeigte sich eine Aktivierung durch Desmocollin 3. Auf die anderen verwendeten Peptide konnten keine Reaktionen festgestellt werden. Mit diesen Ergebnissen wurde eine Grundlage für weitere Untersuchungen zur Bestimmung von Autoantigenen von CD8+ T-Zellen bei Patienten mit Lichen ruber und Psoriasis geschaffen. Zur genauen Identifizierung spezifischer Autoantigene für CD8+ T-Zellen beider Erkrankungen müssen weitere Nachforschungen stattfinden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Autoantigen , Lichen ruber planus , Schuppenflechte , Antigen CD8 , Hautkrankheit , Durchflusscytometrie de_DE
dc.subject.ddc 000 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other T-Zelle de_DE
dc.subject.other PBMC de_DE
dc.title Charakterisierung von CD8+ T-Zell-Autoantigenen bei den inflammatorischen Dermatosen Lichen ruber und Psoriasis vulgaris de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2025-08-19
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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