Praktische Vorgehensweisen, allgemeine Vorstellungen und Handlungsstrategien im Bereich informeller bzw. außerjustizieller Sozialkontrolle

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181985
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1819851
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123299
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1984
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die in den westlichen Industriestaaten mit großem Aufwand propagierte und ausprobierte ,,Diversion", aber auch die in der kritischen Kriminologie feststellbare Tendenz zur Betonung entstaatlichter Alternativen zur justiziellen Konfliktlösung können von Japan lernen. Das formelle Recht besitzt dort einen geringen Stellenwert, Vermögens- wie Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikte werden in der Regel unter den Beteiligten geregelt. Der Autor, der sich wie kein anderer Kriminologe in japanischen wie in deutschen Verhältnissen auskennt, beschreibt Ausmaß und Methoden, aber auch die Risiken der informellen Sozialkontrolle und leistet damit einen Beitrag auch zur aktuellen Diskussion über den Abolitionismus in der Kriminalpolitik.

Abstract:

Japan’s tradition of informal conflict resolution, which keeps most ,,crime” out of reach for the criminal justice System and stresses social responsibility and restitution is being described and evaluated with respect to western „rule of law”. The author's expertise in both Japanese and German criminology makes the article a valuable contribution to current debates on "Diversion" and „abolitionism".

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