Befürchtet - und gewollt? : Fremdenhaß und Kriminalisierung ausländischer Jugendlicher

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181981
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1819815
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123295
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1984
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Der Zusammenhang zwischen zunehmender Ausländerfeindlichkeit und Kriminalität ausländischer Jugendlicher wird auf kontrolltheoretischer Ebene als Prozeß der Herstellung ursprünglich befürchteter Konflikte durch den Versuch ihrer Abwehr und aus ätiologischer Sicht als sozialstrukturell begründete Beschneidung von Handlungsalternativen für Ausländer diskutiert. Dabei wird die entscheidende Folgewirkung in der Verschleierung eben dieser strukturellen Problemlagen gesehen, die sowohl die Einheimische wie die zugewanderte Bevölkerung betrifft. Hypostasiert wird, daß damit nicht nur soidarische und politische Lösungsstrategien verunmöglicht, sondern im Gegenteil soziale Auseinandersetzungen weiter verschärft werden.

Abstract:

The correlation between growing xenophobia and deviant behaviour among immigrant youth is discussed as a labeling process on the one hand and as a restriction of social chances for the immigrants, caused by socialstructural defects on the other hand. In this context the covering up of social disorganization is emphasized as a decisive effect for both, the native and immigrated population. Due to this fad solid strategies of solution become impossible. On the contrary social conflicts are aggravated.

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