Die abolitionistische Perspektive

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181966
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1819661
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123280
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1984
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Es wird vorgeschlagen, den Abolitionismus nicht (nur) als kriminalpolitische Richtung oder soziale Bewegung, sondern (auch) als sensitivierende Theorie zu verstehen. Aufgabe der abolitionistischen Perspektive wäre es dann, eine stets verneinende (mephistophelische) Kritik am Status quo der Strafrechtspflege zu üben, ohne in den Fehler praktisch-politischer Umsetzungsangebote zu verfallen. Das Prinzip der negativen Kritik, die methodischen Implikationen und das Menschenbild des abolitionistischen Ansatzes sowie die Frage nach seiner Vereinbarkeit mit den Grundprinzipien moderner politischer und sozialer Ordnung stehen im Vordergrund des Beitrags.

Abstract:

Abolitionism is seen as a „sensitizing theory“ and analyzed with regard to (1) methodological implications, (2) its view of human nature, and (3) compatibility with so-called fundamental principles of modern societies. Criticisms regarding its „voluntaristic“ character are being refuted with reference to the changes in both the productive and reproductive sectors of society (especially the emergence of an alternative culture), of which the abolitionist perspective can be inter- preted as a superstructural outgrowth.

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