Eine "politisch neutrale" Polizei? : Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum politischen Bewußtsein von Polizeibeamten

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181848
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1818480
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123170
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1985
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die Untersuchung zeigt, daß die weitverbreitete These von der „politischen Neutralität" der Polizei eine „Polizeiideologie" darstellt, die nicht nur im Widerspruch zur gesellschaftlichen Funktion und dem tatsächlichen politischen Kontext der Polizei steht, sondern auch für das Selbstverständnis der Polizei in einer Demokratie höchst problematisch ist. Zur Diskussion dieser Frage werden vor allem die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von 442 Polizeibeamten aus dem Jahre 1974 herangezogen, die u. a. belegen, daß Polizeibeamte keineswegs politisch neutrale „Roboter" sind. Zentrales Ergebnis der Einstellungsuntersuchung: die Befürwortung einer „politisch neutralen Polizei“ ist primär Ausdruck einer konservativen Grundeinstellung, wenn auch zu differenzieren nach Parteipräferenz, Dienstalter und politischer Interessiertheit der Polizeibeamten.

Abstract:

The study shows that the assertion ofa politically neutral police force is a widely disseminated police ideology that not only contradicts the societal function and actual politicai context of policing, but also presents problems for the selfconcept of police in a democracy. To discuss this question the study draws upon findings ofa questionaire - 442 police respondants - conducted in 1974. The findings show that the police is by no means neutral, and that the endorsement of such an ideology is primarily an expression of a generally conservative politicai attitude, although differentiated by party affilitation, years in Service and politicai interest of policemen.

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