Operative Versorgung von 3- bis 4-teiligen proximalen Humerusfrakturen im höheren Lebensalter. Ein retrospektiver Vergleich zwischen der operativen Versorgung durch Rekonstruktion mittels Plattenosteosynthese (PHILOS) versus primär inverser Schulterprothese

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dc.contributor.advisor Knop, Christian (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Rudolph, Anna Lucia
dc.date.accessioned 2026-07-23T15:11:23Z
dc.date.available 2026-07-23T15:11:23Z
dc.date.issued 2028-06-01
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/181844
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1818441 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123166
dc.description.abstract Dissertation ist gesperrt bis 1. Juni 2028 ! de_DE
dc.description.abstract Hintergrund: Die operative Versorgung komplexer proximaler Humerusfrakturen im höheren Lebensalter wird weiterhin kontrovers diskutiert. Insbesondere bei Drei- und Vierfragmentfrakturen stehen sich die gelenkerhaltende Versorgung mittels winkelstabiler Plattenosteosynthese (PHILOS) und die primäre Versorgung mittels inverser Schulterprothese (rTSA) gegenüber. Ziel dieser Studie war der Vergleich beider Verfahren hinsichtlich funktioneller Ergebnisse, Komplikationen und Revisionsraten. Methoden: In dieser retrospektiven Vergleichsstudie wurden 40 Patienten ≥70 Jahre mit operativ versorgten Drei- oder Vierfragmentfrakturen des proximalen Humerus untersucht. 21 Patienten wurden mittels PHILOS-Plattenosteosynthese und 19 mittels primärer inverser Schulterprothese versorgt. Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 34 Monaten erfolgte die Evaluation anhand des Constant-Murley-Scores, des Bewegungsumfangs sowie der Erfassung von Komplikationen und Revisionsoperationen. Ergebnisse: Zwischen der PHILOS- und der rTSA-Gruppe zeigten sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des funktionellen Gesamtergebnisses. Die Komplikationsrate war in der PHILOS-Gruppe jedoch signifikant höher. Komplikationen traten ausschließlich nach PHILOS-Versorgung auf (38,1 %), während in der rTSA-Gruppe keine Komplikationen beobachtet wurden. Lediglich hinsichtlich der Außenrotation zeigte sich ein signifikanter Vorteil zugunsten der PHILOS-Gruppe. Schlussfolgerung: Beide Verfahren ermöglichen bei älteren Patienten mit komplexen proximalen Humerusfrakturen vergleichbare funktionelle Ergebnisse. Aufgrund der geringeren Komplikationsrate erscheint die primäre inverse Schulterprothese insbesondere bei komplexen Drei- und Vierfragmentfrakturen als vorteilhafte Behandlungsoption. Die Therapieentscheidung sollte individuell unter Berücksichtigung von Frakturmorphologie, Allgemeinzustand und patientenspezifischen Risikofaktoren erfolgen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other proximale Humerusfraktur de_DE
dc.subject.other rTSA en
dc.subject.other rTSA de_DE
dc.subject.other inverse Prothese de_DE
dc.subject.other reverse shoulder arthroplasty en
dc.subject.other PHILOS Platte de_DE
dc.subject.other PHILOS plate en
dc.subject.other winkelstabile Plattenosteosynthese de_DE
dc.subject.other locking plate fixation en
dc.subject.other ORIF de_DE
dc.subject.other elderly patients en
dc.subject.other four-part-fracture en
dc.subject.other Mehrfragmentfraktur de_DE
dc.subject.other Komplikationen nach ORIF de_DE
dc.subject.other three-part fracture en
dc.subject.other Konversion inverse Schulterprothese de_DE
dc.subject.other complications after locking plate fixation en
dc.subject.other complications en
dc.subject.other ältere Patienten de_DE
dc.subject.other primary reverse shoulder arthroplasty en
dc.subject.other Komplikationen nach ORIF de_DE
dc.subject.other conversion to reverse shoulder arthroplasty en
dc.subject.other Komplikationen de_DE
dc.subject.other proximal humerus fracture en
dc.subject.other primär inverse Schulterprothese de_DE
dc.title Operative Versorgung von 3- bis 4-teiligen proximalen Humerusfrakturen im höheren Lebensalter. Ein retrospektiver Vergleich zwischen der operativen Versorgung durch Rekonstruktion mittels Plattenosteosynthese (PHILOS) versus primär inverser Schulterprothese de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-06-09
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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