Zur interaktionslogischen Präzisierung des labeling-Ansatzes, dargestellt am Beispiel abweichenden Verhaltens in der Schule

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181818
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1818182
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123140
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1986
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die labeling-Perspektive, abweichendes Verhalten als Interaktionseffekt zu fassen, wird am Beispiel von Schülerverhalten aufgewiesen und gegen eine Vereinfachung der Beziehung zwischen sozialen Kontrolleuren und Kontrollierten als bloße Machtbeziehung abgesetzt. Anhand eines Interviews mit einem Gymnasiallehrer werden mit der Methode der „objektiven Hermeneutik" die verschiedenen Ebenen der pädagogischen Handlungssituation rekonstruiert und deren Ineinandergreifen dargelegt. Die am Beispiel gewonnenen Einsichten werden für eine theoretische Präzisierung des labeling-Ansatzes für fruchtbar gehalten, wie darüber hinaus in bezug auf Folgerungen für die praktische Arbeit.

Abstract:

The perspective of labeling theory, understanding deviant behavior as an effect of interaction, is demonstrated by an example of pupil's behavior. The perspective is contrasted to one of mere power relationships in rule-control. The different dimensions of a pedagogical situation are reconstructed by an interview with a „high school" teacher using the method of „objective Hermeneutik" and the empirical overlapings of the dimensions are shown. The theoretical perspective gained from the example is seen as being profitable for making the labeling-approach more precise. In addition this theoretical perspective can add more precision to practical applications.

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