Jugendgerichtsbarkeit : die Vision und der ewig gleiche Stern

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181453
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1814536
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-122775
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1987
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Der Aufsatz befaßt sich mit der Geschichte und der Gegenwart der U.S. amerikanischen Jugendgerichtsbarkeit. Für diesen Zweig des Strafrechtssystems ist seit seiner Entstehung, durch alle Reformen hindurch, das ständige Auseinanderklaffen seiner humanitären Zielsetzung und der inhumanen Praxis charakteristisch. Nach der Diskussion möglicher Ursachen für diese Diskrepanzen zeigt der Autor neue Trends in der Kriminalpolitik auf: Erstens, nach dem Scheitern der Diversionsprogramme eine erneute Behandlung der ,,status offenders" vor dem Jugendgericht; zweitens, Bemühungen um die Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit auch bei Jugendlichen; drittens, die Wiederbelebung des humanitären Behandlungskonzepts.

Abstract:

The article deals with the history of and the contemporary trends in the American juvenile justice system. From the very beginning and throughout the whole course of its reforms, the system's humanitarian values and enlightened philosophy have characteristically rarely matched its inhuman reality. After discussing some possible reasons for this failure, the author shows some new potential trends in criminal policy. These are: firstly, efforts to reintroduce status offenders into the court's mainstream; secondly, efforts to make juveniles accountable for their criminal behaviour; thirdly, a new concern for "the best interests of the child".

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