Vergebliche Kriminalisierung : zum Platz der Halbstarken in der Geschichte des Alltags

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181213
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1812137
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-122535
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1991
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

In der zweiten Hälfte der 50er Jahre wurden die Bundesbürgerinnen verunsichert durch eine Welle von „Halbstarken-Krawallen“. Wesentliche Züge von Stil und Lebensweise der kriminalisierten Arbeiterjugendlichen gingen jedoch in die bundesdeutsche Jugendkultur und weiter in die soziale Mentalität ein. Die von den Halbstarken erprobten Antworten auf veränderte Lebensbedingungen erwiesen sich als für den Nachwuchs anderer Schichten attraktiv. Die Kampagne von Staat und Medien war ein vergeblicher Versuch, Ausbreitung und Legitimierung populärer, aus der Arbeiterkultur stammender Züge von Geschmack und Verhalten durch Kriminalisierung zu stoppen.

Abstract:

During the second half of the 1950s, the so called “Halbstarken” (teddy boys) riots shocked the Federal Republic. Though the working dass youths involved were labelled criminal hooligans many traits of their style and behaviour spread among youths of all social strata and thus became the offspring of West German youth culture. The campaign against the Halbstarke proved to be a futile classisi attempi to prevent the spreading of populär traits in life style and taste.

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