Der Richter als Mediator im Gefängnis: Idee, Wirklichkeit und Möglichkeit

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/180537
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1805372
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-121861
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1993
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

In der vorgründerzeitlichen Epoche der Vollzugsreform erschien es als eine Selbstverständlichkeit, daß im verrechtlichen Strafvollzug auftauchende soziale Probleme im Zusammenwirken von Vollzugsbehörde, Gefangenem, Verteidiger und nicht zuletzt dem Strafvollstreckungsrichter gelöst werden sollten. Eine entscheidende Rolle war dem Richter zugedacht, der die Rolle eines Mediators übernehmen sollte. Vorliegender Beitrag - der Verfasser ist Richter einer Strafvollstreckungskammer -will nach 15 Jahren Strafvollzugsgesetz die desolate Lage des Mediators und seine Ohnmacht gegenüber der totalen Isolation beleuchten. Soweit rechtspolitische Reformansätze diskutiert werden, zweifelt der Verfasser an der Möglichkeit ihrer Verwirklichung, während der politischen und administrativen Renaissance des Sühnegedankens.

Abstract:

Introduction of the German Penal Law was linked with the Expectation that the judge presiding over the disciplinary chamber would act not only in a decisionmaking but also in a conciliatory and advisory capacity. The hopes placed in the mediator have not been fulfilled. 15 years after the German Penal Law came into force, we encounter a judge who, deprived of his power by higher court practice, is able to provide effective legal protection onlyin individual cases. Redress in a legalpolicy context ist conceivable but not imminent.

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