Geldwäsche und die Achillesferse des "organisierten Verbrechens"

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/180030
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1800300
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-121354
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1995
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

1992/93 wurden die gesetzlichen Grundlagen der Bekämpfung organisierter Kriminalität in der Bundesrepublik um Vorschriften über die Geldwäsche erweitert. Durch Identifizierungs- und Meldepflicht der Banken wurde ein neuer kriminalstrategischer Ansatz etabliert, der es ermöglichen sollte, den kriminellen Organisationen ihre finanzielle Basis zu entziehen. Der Gesetzgebungsprozeß, die Praxis der Geldwäscheermittlungen und deren Auswirkungen werden dargestellt. Es zeigt sich, daß die Bestimmungen über die Geldwäsche mit Rücksicht auf die legalen Wirtschaftsprozesse weitgehend wirkungslos gefaßt wurden, daß die versprochenen Ziele wirksamer OKBekämpfung nicht erreicht werden und daß statt dessen neue Zuständigkeiten für die Polizei geschaffen wurden, die von dieser offensiv genutzt werden.

Abstract:

In 1992/93 the fight against organized crime was enlarged by new laws concerning money laundering in the Federal Republic of Germany. As a result of a new criminal strategy the banks and other institutions of the financial system have to identify and to report suspicious transfers. The article describes the legislation process, the police methods to fight money laundering and its consequences: lt becomes apparent that out of consideration f or legally conducted business, the regulations are largely ineffektively drafted. The money laundering act has established unsuitable means to fight organized crime, but it has opened a new area of competence f or the police.

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