Zur Wertproblematik in der Kriminologie

DSpace Repositorium (Manakin basiert)


Dateien:

Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179729
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1797295
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1999
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Zur Langanzeige

Inhaltszusammenfassung:

Gegenstand kriminologischer Theoriebildung ist die Gesamtheit der Diskurse und Praktiken in der 'Sinnprovinz der Kriminalität'. Aufgabe kriminologischer Theorie ist es zu erklären, wie und warum dieser Gegenstand so ist wie er ist. Wie jede reflexiv betriebene Sozialwissenschaft steht aber dabei auch die Kriminologie vor der Frage, ob sie durch die Thematisierung ihres spezifischen Gegenstands und ihre spezifische Begrifflichkeit ihren Gegenstand nicht womöglich mitkonstruiert und in seiner aktuellen Existenz bestärkt. Deshalb gehört zur wissenschaftstheoretischen Reflexion nicht nur die Klärung der Kriterien, nach denen wir die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Theorien beurteilen, sondern auch eine gründliche Auseinandersetzung mit der Wertproblematik.

Abstract:

The object of criminology are discourses and practices which get their meaning through their relation to the concept of crime. The aim of criminology is the construction of a theory covering this whole 'province of meaning' and explaining all the phenomena within this province. Treating this specific object as such, we may run the risk, though, of reinforcing it as such and thus reinf orcing ways of practical problem-solving we might not agree with. We must, therefore, not just get a clear picture of how we evaluate our theories scientifically, but also ponder - probably more than other scientists - the value problems involved.

Das Dokument erscheint in: