Kriminalpolitik gegen sozialen Ausschluss? : Anspruch und Wirklichkeit von Tony Blairs New Labour

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179211
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1792117
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120535
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2001
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Seit den Wahlsiegen Tony Blairs 1997 und 2001 blickt die gesamte europäische Sozialdemokratie auf„ New Labour "und versucht, vom britischen Beispiel zu profitieren. Dies gilt nicht zuletzt für die Kriminalpolitik - für die Blair die Devise ,, tough an crime, tough an the causes of crime" ausgegeben hatte. Eine Devise, die im Wahlkampf der SPD 1998 zum Slogan „ entschlossen gegen Kriminalität, entschlossen gegen ihre Ursachen" (Kant/Pütter 1998, S. 62) wurde. Ein genauerer Blick auf das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit belegt das Scheitern dieser zwischen Versicherungslogik und neuer Punitivität oszillierenden Politik.

Abstract:

The article describes and analyses New Labour 's criminal policy in terms of both programme and results, and ends with a ward of caution concerning any attempt by continental parties and/or social democratic governments to imitate what they seem to see as the „ British Model". Oscillating between actuarial justice and a new punitiveness it widens the gap between anti-exclusionary visions and manifestly exclusionary outcomes

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