Deportationsstrafe und Ausweisung : ein Beitrag zur Vergangenheit und Gegenwart der Landesverweisung aus dem Blickwinkel der "sozialen Ausschließung"

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179188
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1791887
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120512
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2001
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Der Verf. schlägt einen Bogen von der Deportationsstrafe im römischen Recht bis zum Institut der Ausweisung im Ausländerrecht der Gegenwart. Waren die historischen Wegbereiter der modernen Deportation noch in erster Linie strafrechtliche Sanktionen, so entwickelte sich die Deportation ab dem 15. Jahrhundert zu einem Mittel, mit dessen Hilfe die seefahrenden Nationen Kolonien besiedeln, sichern und ausbauen konnten. Abgesehen von einem kurzen Versuch Preußens, die Deportation als Verwaltungsmaßnahme einzuführen, entwickelte sich in Deutschland keine Deportationsstrafe. Gerade in diesem Versuch sind jedoch deutliche Parallelen zur Ausweisungssystematik im geltenden Ausländergesetz zu sehen, die vehement den strafenden Charakter verneint, gleichwohl aber in der Tradition der historischen Deportation funktioniert.

Abstract:

The author describes a widespread view on deportation as a sanction in the early roman empire until modern expulsion in the German foreigners law. In ancient times deportation has been a penal sanction in the first place. Since the 15th century it has changed into a legal option of transporting people to build and establish the early overseas colonies. German law never used deportation as a penal sanction. Prussia started the first and only test by creating an administratory measure. Even this test shows parallels to todays foreigners law which obviously denies the punishing character of expulsion but works in tradition of the early deportations.

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