Kontrolle statt Disziplinierung oder Kontrolle durch Disziplinierung : Überlegungen zum Verhältnis von Kontrollgesellschaft und sozialer Disziplinierung

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179126
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1791262
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120450
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2002
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

In der Diskussion über institutionalisierte soziale Kontrolle vollzieht sich seit geraumer Zeit ein grundsätzlicher Wandel: Diagnostiziert wird eine neue Rationalität im staatlichen Kontrollhandeln, der Übergang von der sozialen Disziplinierung zur "neuen Kunst des Regierens". Im Gegensatz zu dieser Diagnose wird hier behauptet, dass das Konzept der sozialen Disziplinierung seine Bedeutung in der Kontrollgesellschaft behält. Begründet wird die These damit, dass die gegenwärtigen Transformationen staatlicher Regulation Parallelitäten zur Herausbildung einer weltlichen Obrigkeit seit dem Ende des 16. Jahrhunderts aufweisen. Diese werden am Beispiel von Entwicklungen in der Hamburger Drogenhilfe dargestellt.

Abstract:

The essay focuses on theoretical conceptualizations of social control. According to changes in governmental regulation there has been a shift from the concept of social disciplining to that of „governementality". Based on parallels between present changes and the processes of forming a secular authority since the late 16th century, the position hold here is that despite the transition to a society of control the concept of social disciplining is keeping its significance. This is exemplified at tatest developments in Hamburg 's drug welfare system, which stands for developments in drug policy in a general sense.

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