Gesetzgebungs-, Rechtsprechungs- oder Verwaltungskriminologie : Versuche zur "administrativen Kriminologie"

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/178667
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1786673
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-119991
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2004
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Bei einer kriminologiekritisch motivierten Gegenüberstellung von akademischer und administrativer Kriminologie kommt die differenzierte Betrachtung der administrativen Kriminologie in der Regel zu kurz. Es macht jedoch einen Unterschied, ob Kriminologie z.B. im praktischen Kontext von Gesetzgebungs-, Verwaltungs- oder Rechtsprechungsinstitutionen tätig wird, von welcher Seite sie in den Prozess der institutionellen Machtbalance eingreift. Heute dominiert die (lokale) Sicherheitsverwaltung Kriminalpolitiken und kriminologisches Wirken. Die herrschende Konstellation im kriminalpolitischen Feld, eine kümmerliche Kriminologie für Legislative und Judikative, bringt die Vernachlässigung von kritischen Fragestellungen mit sich.

Abstract:

Confronting academic and administrative criminology the critics of administrative criminology generally fail to look at it in a more differentiated way. lt makes a diflerence whether criminology acts in the realm of institutions of law making, of administration, or of the judiciary, from what side criminology interferes into the balancing of state power. At the moment criminal policy as weil as criminology is mainly framed by (local) security administrations. This predominant constellation in the field of criminal policy making is paralleled by a neglect of some critical questions.

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