Inhaltszusammenfassung:
In diesem Artikel wird die Umsetzung des Verwaltungsmodells "New Public Management" (NPM) in der Kriminalpolitik untersucht. Dazu werden Prozesse der Responsibilisierung, der Privatisierung von Sicherheit, der "Rationalisierung" von gesellschaftlichen Außenseitern und Kriminellen, der politischen Instrumentalisierung von Opfern sowie der Kommunalisierung von Kriminalprävention thematisiert. Es wird argumentiert, dass im Namen der Inneren Sicherheit eine soziale Ordnung etabliert werden soll, die im Rahmen eines neo liberalen Managements des Alltags funktioniert, für die "Effektivität" als Priorität gilt und die auf den ,"funktionierenden Bürger" zielt.