| dc.contributor.advisor |
Floss, Harald (Prof. Dr.) |
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| dc.contributor.author |
Würschem, Heike |
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| dc.date.accessioned |
2025-12-08T10:11:49Z |
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| dc.date.available |
2025-12-08T10:11:49Z |
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| dc.date.issued |
2025-12-08 |
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| dc.identifier.uri |
http://hdl.handle.net/10900/172863 |
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| dc.identifier.uri |
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1728632 |
de_DE |
| dc.identifier.uri |
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1728632 |
de_DE |
| dc.identifier.uri |
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-114188 |
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| dc.description.abstract |
Das Châtelperronien datiert auf ca. 40.5-45 ka cal BP und liegt damit am Übergang zwischen Mittel- und Jungpaläolithikum. Bislang sind nur Fundstellen in Frankreich bekannt, mit einigen wenigen in Nordspanien (Soressi & Roussel 2014). Die höchste Fundstellendichte des Châtelperronien befindet sich westlich des Zentralmassivs, während im Osten Frankreichs nur eine Handvoll Fundstellen bekannt ist. Zu diesen zählt die namensgebende Fundstelle des Châtelperronien, die Grotte des Fées in Châtelperron, die östlichste bekannte Fundstelle Grotte de la Verpillière I in Germolles und die wichtige Fundstelle Grotte du Renne in Arcy-sur-Cure (Floss 2003; 2005; Soressi & Roussel 2014). Da das Châtelperronien bislang hauptsächlich mit Neandertaler-Überresten assoziiert werden konnte (Bailey & Hublin 2006; Welker et al. 2016), die Technologie allerdings Elemente beinhält, die normalerweise mit H. sapiens in Verbindung gebracht wird (d’Errico et al. 2003; Caron et al. 2011; Vanhaeren et al. 2019), ist das Châtelperronien ein wichtiges Element der Debatte um die sogenannte „kulturelle Modernität“ beim Neandertaler. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Arbeit zu Beginn mit der Definition des Châtelperronien und seiner Technologie, der paläoanthropologischen Debatte sowie mit den Definitionen der „kulturellen Modernität“ und der verschiedenen Akkulturationshypothesen. Dies wird gefolgt von der Vorstellung des Châtelperroniens im Osten Frankreichs. Im Zuge der Arbeit wurden die dort bereits bekannten Fundstellen neu bewertet und weiteren Hinweisen auf mögliche Châtelperronien-Fundstellen nachgegangen. Hierfür wurden Sammlungen aus dem Musée Denon in Chalon-sur-Saône, dem Musée d’Archéologie Nationale in Saint-Germain-en-Laye, dem Musée des Beaux-Arts in Dole, dem Musée National de Préhistoire in Les-Eyzies-de-Tayac, dem Musée Anne de Beaujeu in Moulins, der Integrativen Prähistorischen und Naturwissenschaftlichen Archäologie in Basel und dem British Museum in London neu aufgenommen und ausgewertet. Weitere Fundstellen wurden durch Literaturrecherche ausfindig gemacht und aufgrund der bekannten Quellenlage bewertet. Die in der Arbeit vorkommenden Fundstellen sind La Tour Fondue, Theillat, Grotte des Fées und Tilly für das Département Allier, die Fundstellen Neuzy-Paray, Grotte de la Folatière, Rue Cataux und Champ de Fourches in Chenôves, La Petite Grotte, Saint-Désert, La Roche in Saint-Martin-sous-Montaigu, mehrere Gemarkungen in Dracy-le-Fort sowie die Grottes de la Verpillière I und II im Département Saône-et-Loire. Im Département Côte d’Or wurde die Fundstelle Abri Virely betrachtet, für das Département Jura die Fundstellen Trou de la Mère Clochette, Frettes und die Freilandfundstellen Montbleuse und Vantoux. Im Département Yonne liegen die Fundstellen Roche-au-Loup, Grotte du Bison und Grotte du Renne, die für diese Arbeit ausgewertet wurden. Eine letzte Fundstelle, die für die Arbeit relevant wurde, befindet sich in Zeiningen in der Schweiz. Aufgrund der hohen Menge an Fundstellen wurden unterschiedliche Methoden der Aufnahme und Analyse angewandt. In Fällen großer Sammlungen wie der Grotte du Renne wurde der Fokus auf einzelne Artefaktkategorien gelegt, wobei vor allem die Kerntechnologie im Vordergrund stand. Bei Fundstellen, die nur wenige Artefakte aufwiesen, konnten alle Fundstücke aufgenommen werden. In diesen Fällen wurde, sofern möglich, Arbeitsschrittanalysen der Kerne angestellt. Manche Fundstellen konnten nur auf Basis der Literatur bewertet werden. Bei der Auswertung der verschiedenen Fundstellen aus dem Osten Frankreichs und dem Norden der Schweiz wurden unterschiedliche Grade der Zuverlässigkeit festgestellt, die von eindeutigen Châtelperronien-Fundstellen bis hin zu Fundstellen gingen, für welche die Anwesenheit eines Châtelperronien abgelehnt wird. Für die folgende Zusammenfassung wurden die Fundstellen in vier Gruppen unterteilt: Gruppe 1: Gesicherte Fundstellen Die Fundstelle besitzt nach Einschätzung der Autorin eindeutige Belege für die Präsenz eines Châtelperronien. Zu diesen zählen unter anderem Châtelperronspitzen, Kerne, welche in die technologische Variationsbreite des Châtelperronien fallen, eine passende Begleitindustrie mit Fokus auf rückenretuschierten Elementen und Kratzern an massiven Grundformen oder eine verlässliche Stratigraphie oder Datierung. Gruppe 2: Mögliche Fundstellen Die Fundstelle kann nach Einschätzung der Autorin plausibel dem Châtelperronien zugeordnet werden, es fehlen allerdings charakteristische Merkmale, die diese Einstufung unanfechtbar machen. Fundstellen in dieser Gruppe besitzen entweder eindeutige Châtelperronspitzen, die nicht so leicht mit anderen rückengestumpften Elementen verwechselt werden können, oder fallen aufgrund ihrer Technologie in das Spektrum des Châtelperronien. Gruppe 3: Unsichere Fundstellen Die Fundstelle weist nach Einschätzung der Autorin Elemente auf, die in das Châtelperronien passen können, allerdings fehlen belastbare Belege. In diese Gruppe fallen besonders Fundstellen, für welche nur vereinzelte mögliche Châtelperronspitzen existieren, solche, die keine Begleitindustrie aufweisen, oder solche, die für die vorliegende Arbeit nicht persönlich betrachtet werden konnten und über keine gute Quellenlage verfügen. Gruppe 4: Abgelehnte Fundstellen Die Fundstelle kann nach Einschätzung der Autorin anhand der momentanen Datenlage nicht als Châtelperronien betrachtet werden. Zu dieser Gruppe zählen Fundstellen mit rückengestumpften Elementen, die fälschlicherweise als Châtelperronspitzen identifiziert wurden, solche, für welche nur einzelne Stücke existieren, die zwar Châtelperronien-Affinitäten aufweisen, allerdings auch in andere Zeiten eingestuft werden könnten, oder solche, bei denen der Fundkontext zu unsicher ist. Zu den gesicherten Fundstellen zählen nach Ansicht der Autorin die Fundstelle Grotte de la Verpillière I (Floss et al. 2016), die mindestens 48 Châtelperronspitzen aufweist, die aus verschiedenen Zonen der Fundstelle stammen. Trotz der langen und komplexen Grabungsgeschichte konnte auch noch ein Überrest der ehemals intakten Châtelperronienschicht gefunden werden, die eine Châtelperronspitze barg. Kerne und Begleitindustrie des Châtelperronien existieren aus dieser Schicht aufgrund ihrer geringen Größe nicht, aus dem Inventar der durchmischten Schichten und der Altgrabungen konnten allerdings Kerne identifiziert werden, die zumindest in ihrer Technologie dem Châtelperronien anderer Fundstellen ähneln. Für die Grotte de la Verpillière II (Frick 2016b) existiert nur eine einzelne Châtelperronspitze, die zudem aus gestörtem Kontext stammt. Da es sich allerdings um ein eindeutiges Exemplar handelt und die Distanz zur Fundstelle VP I kaum 50 m beträgt, hält die Autorin es für plausibel, die VP II als eine Erweiterung des Châtelperronien der VP I zu betrachten. Die Grotte des Fées (Angevin et al. 2021) ist als eponyme Fundstelle des Châtelperronien über alle Zweifel erhaben. Aus ihr stammen über 70 Châtelperronspitzen, mindestens fünf Châtelperronkratzer, 77 Klingen-, bzw. Lamellenkerne und eine dazugehörige Châtelperronien-zeitliche Industrie. Eine exakte Zuordnung der einzelnen Artefakte ist aufgrund der komplexen Forschungsgeschichte und der durchmischten Stratigraphie nicht immer möglich, Werkzeugformen des Châtelperronien machen allerdings nach Ansicht der Autorin den Großteil des Inventars aus. Die Grotte du Renne (Connet 2002; 2019b) mit ihren drei Châtelperronien-Schichten, einem Werkzeuginventar von über 80.000 lithischen Artefakten, darunter über 1000 Kernen und 380 Châtelperronspitzen ist eine gesicherte Fundstelle des Châtelperronien. Zweifel über die stratigraphische Intaktheit sind berechtigt, müssen aber von Fall zu Fall betrachtet werden. Grotte du Bison (David et al. 2006) ist weniger eindeutig als die Nachbarfundstelle Grotte du Renne. Vor allem die verhältnismäßig jungen Datierungen und die fehlenden Abbildungen eindeutiger Châtelperronspitzen machen es schwierig die Fundstelle einzuordnen. Sie bleibt aber nach Ansicht der Autorin bei den gesicherten Fundstellen aufgrund der direkten Nachbarschaft zur Grotte du Renne, zu der sie auch eine Verbindung aufweist. Weitergehende Analysen oder detailliertere Publikationen wären allerdings wünschenswert. Aufgrund der Bestätigung der Präsenz von Châtelperronspitzen kann Roche-au-Loup (Bodu et al. 2014; Horard-Herbin 1990) weiterhin als gesicherte Châtelperronien-Fundstelle gewertet werden. Auch hier wären allerdings detailliertere Auswertungen notwendig, um ein besseres Bild dieser Fundstelle zu erhalten. Zu den Fundstellen, die nach Ansicht der Autorin als mögliche Châtelperronien-Fundstellen bezeichnet werden können, zählt zum einen La Roche, bei Saint-Martin-sous-Montaigu (Herkert 2020). Aus dieser Fundstelle existieren mindestens neun mögliche Châtelperronspitzen und insgesamt ein hoher Anteil an rückengestumpften Elementen. Lokal kommen sowohl Aurignacien als auch Moustérien vor, und die Châtelperronien-Fundstelle Germolles liegt nur ca. 3 km entfernt. Eine weitere Untersuchung dieses Lokus wäre auf jeden Fall von höchstem Interesse. Bei den Funden der Rue Cataux bei Chenôves (Gros & Gros 2005)ist die Datenlage etwas geringer, zwei der Artefakte sind allerdings eindeutige rückengestumpfte Artefakte, eines davon scheint sogar eine eindeutige Châtelperronspitze zu sein. Mögliche Châtelperronkratzer existieren ebenfalls, und die Lage der Fundstelle konnte ungefähr bestimmt werden. Ob allerdings noch Potential für weitere Arbeiten existiert, ist unsicher. La Tour Fondue bei Chauriat (Pasty et al. 2012) weist eine Stratigraphie von Mittel- zu Jungpaläolithikum auf, in welcher mögliche Châtelperronien-Artefakte entdeckt wurden. Eindeutige Châtelperronspitzen wurden leider nicht publiziert und die gelieferten Datierungen sind etwas zu jung. Das Begleitinventar scheint allerdings nach Angabe der Autoren in das Châtelperronien zu passen, ebenso die Kerne. Eine detailliertere Publikation der Funde wäre von Vorteil, um eine eindeutige Einstufung zu erlauben. Ein besonderer Fall ist die Fundstelle La Petite Grotte in Saint-Vallerin (Floss et al. 2022). Eindeutige Châtelperronspitzen sollen existieren, werden allerdings durch deren Entdecker von der Wissenschaft ferngehalten, ebenso wie die genaue Lage der Fundstelle. Durch Recherche-Arbeiten der Arbeitsgruppe Floss konnte zumindest die Höhle ausfindig gemacht werden, ohne den Fund von Châtelperronspitzen muss Saint-Vallerin dennoch nur als mögliche Fundstelle betrachtet werden. Besonders interessant ist die Fundstelle Frettes (Lamotte et al. 2014). Hier existieren mindestens drei mögliche Châtelperronspitzen sowie Kerne, die in die Variationsbreite des Châtelperronien fallen. Da in erster Linie ein Moustérien an der Fundstelle beschrieben wird und kein anderes jungpaläolithisches Ensemble erwähnt wird, könnte es sich bei den Fundstücken um ein Châtelperronien handeln. Da die Stücke noch nicht von der Autorin persönlich betrachtet wurden, kann an dieser Stelle aber kein eindeutiger Schluss gezogen werden. Während in den zuvor genannten Fundstellen Châtelperronspitzen den Ausschlag für eine Einstufung in das Châtelperronien gaben, ist die Fundstelle Uf Wigg aufgrund deren Abwesenheit nur bei den möglichen Châtelperronien-Fundstellen eingestuft (Brogli 1975). Nach Ansicht der Autorin handelt es sich bei Uf Wigg um ein früh-jungpaläolithisches Inventar, das in seiner Technologie durchaus in die Variationsbreite des Châtelperronien fällt. Ohne das Leitfossil Châtelperronspitze ist eine eindeutige Zuweisung allerdings nicht möglich. Drei Fundstellen wurden als unsichere Châtelperronien-Fundstellen eingestuft. Zum einen handelt es sich um die Gemarkung „La Foussotte” bei Dracy-le-Fort, wo eine mögliche Châtelperronspitze entdeckt wurde (Gros & Gros 2005). Da es sich um eine Oberflächensammlung handelt und der Kontext des einzelnen Stückes unsicher ist, sollte dieses Artefakt kritisch betrachtet werden. Die Fundstelle Neuzy-Paray (Peyrouse et al. 2007), deren genaue Verortung leider aus mangelnder Quellengrundlage nicht möglich war, besitzt eine eindeutige Châtelperronspitze, die aus einer Grabung stammen soll. Sie wird als mögliche Fundstelle eingestuft, da der Kontext nicht eindeutig gegeben ist, die Lage unbekannt ist und weitere Forschungen aufgrund der unsicheren Datengrundlage kaum möglich sind. Zu untersuchen, ob in der Region zwischen Germolles und Châtelperron noch weitere Châtelperronien-Fundstellen liegen, könnte allerdings noch interessante Resultate erbringen. Obwohl die Stücke von Abri Virely, Saint-Aubin (Joly 1959) verschollen sind, sind die zwei Châtelperronspitzen zumindest der Abbildung nach eindeutig genug, um von einem Châtelperronien sprechen zu können. Bei eigenen Begehungen konnten mehrere Höhlen entlang der Falaise von Saint-Aubin gefunden werden, und auch Artefakte wurden in einem Dachsbau entdeckt. Ob eine mögliche Châtelperronienschicht noch vorhanden sein könnte, ist allerdings unklar und auch der Kontext der Funde ist nicht beschrieben. Acht Fundstellen, die während der Recherchen zum Châtelperronien im Osten Frankreichs von Interesse waren, müssen als Châtelperronien-Fundstellen abgelehnt werden. Dazu gehören die drei Fundstücke der Oberflächenfundstellen „Champ au Geny“ bei Vantoux und „Sur la Prairie“ bei Montbleuse. Obwohl sie auf den ersten Blick sehr Châtelperronien affin sind, ist die Methode der Retusche zu atypisch, um bei solch isolierten Funden von einem Châtelperronien zu sprechen. Sollten weitere Funde in dieser Gegend gemacht werden, welche die drei Artefakte in einen genaueren Kontext stellen, könnte sich diese Einschätzung vielleicht ändern, aber zum jetzigen Zeitpunkt muss von einer Einstufung ins Châtelperronien abgesehen werden. Die Fundstelle Theillat bei Sanssat (Raynal et al. 1989) muss ebenfalls als Châtelperronien-Fundstelle verworfen werden, da von den vier entdeckten lithischen Artefakten nur eines eine Lateralretusche aufweist, die nicht für eine Definition als Châtelperronspitze genügt. Die Gemarkung „Champ de Fourches“ bei Chenôves (Gros & Gros 2005; Herkert 2020) lieferte zwar kleine rückengestumpfte Elemente, aufgrund der Anwesenheit von Azil-Spitzen kann aber auch hier nicht von einem Châtelperronien gesprochen werden. Die Grotte de la Folatière (Herkert 2020) besitzt zwar eine Besiedlungsgeschichte vom Mittelpaläolithikum über das Aurignacien, Gravettien, vielleicht Solutréen und in postpaläolithischen Zeiten hinein, aufgrund der Anwesenheit des Gravettien kann allerdings die vereinzelte gebogene rückengestumpfte Klinge nicht als Châtelperronspitze definiert werden. Die Gemarkung „Les Varennes“ von Dracy-le-Fort (Gros & Gros 2005) weist keine eindeutigen Châtelperronspitzen auf, ebenso wie die Fundstelle Saint-Désert. Auch kein besonders Châtelperronien-typisches Begleitinventar konnte identifiziert werden. Beide Fundstellen werden daher nicht in das Châtelperronien eingestuft. Bei der Fundstelle Trou de la Mère Clochette (Feuvrier 1907; Brou 2009c) schließlich wird den Voruntersuchern zugestimmt, dass die rückengestumpften Elemente Teil des Gravettien sind. Manche weisen eine stärkere Affinität zum Châtelperronien auf, ohne eine genauere stratigraphische Auflösung ist allerdings eine Zuordnung zum Gravettien die naheliegendste Erklärung. Die Fundstelle Tilly wurde als mögliche Châtelperronien-Fundstelle verworfen, da die Hinweise hierauf ihre Ursache in einer Fehlbeschriftung der Artefakte von Châtelperron hatte. Abschließend konnte gezeigt werden, dass der Osten Frankreichs mehr Hinweise auf die Präsenz des Châtelperronien aufweist, als bislang geglaubt. Ansatzpunkte für weitere Forschungen sind neue Ausgrabungen und Oberflächenbegehungen an vielversprechenden Loki im Département Saône-et-Loire und auch eine gezielte Suche in den „Lücken“ der Verbreitung könnte zu neuen Erkenntnissen führen. Weiterhin wurde gezeigt, dass die Kerntechnologie des Châtelperronien in vielerlei Hinsicht Ähnlichkeiten zur Kerntechnologie des Aurignacien auf der Schwäbischen Alb aufweist, während sich vor allem das Werkzeuginventar unterscheidet. Zu den Ähnlichkeiten zählen der auf Abbau unterschiedlicher Flächen ausgerichtete Klingenabbau, der durch das Anlegen oder Ausnutzen seitlicher Kanten initiiert wird (Hahn 1988; Bataille & Conard 2018; Roussel 2011). Während des Abbaus von Klingen findet integriert der Abbau von technologischen Abschlägen statt, welche im Châtelperronien zu Châtelperronkratzern retuschiert, im Aurignacien als gekielte Stücken verwendet werden. Eine spezifische Lamellenindustrie ist im Châtelperronien allerdings nur an manchen Fundstellen belegt (Roussel et al. 2016), während an anderen ein progressiver Abbau von Klingen zu Lamellen stattfindet. Kerne an massiven Abschlägen, welche in geringer Intensität über eine Kante hinweg abgebaut wurden, werden von der Autorin als ein typisches Artefakt des Châtelperronien definiert. Sie weisen gewisse Ähnlichkeiten zu Kielkernen auf, allerdings ohne deren systematischen Lamellenabbau. Zu den Unterschieden zählen reguläre Anwesenheit von spezialisierter knöcherner Industrie im Aurignacien (Kitagawa & Conard 2020), die Abwesenheit von Stücken mit typischer Aurignacienretusche und Spitzklingen im Châtelperronien, sowie die gezielte, systematische Produktion von Lamellen an gekielten Stücken. Dufour-Lamellen treten gelegentlich im Châtelperronien auf (Roussel 2014), allerdings existieren dazu noch nicht genügend Daten, um es als eine reguläre Werkzeuggruppe des Châtelperronien zu definieren. Nach Ansicht der Autorin ist das Châtelperronien zumindest in seiner lithischen Technologie dem frühen Jungpaläolithikum daher sehr viel ähnlicher als den vorhergehenden lokalen Technologien. Eine Erklärungsmöglichkeit hierfür ist die Transkulturation (Le Brun-Ricalens 2019), bei welcher die lokale Population – unabhängig von der Spezies – entweder direkt oder indirekt in Kontakt mit anderen Technologien gekommen ist und diese in veränderter Form übernommen hat. Die Existenz von Überschneidungen in der Kerntechnologie spricht nach Ansicht der Autorin für einen indirekten Kontakt zwischen den Populationen, den contact along the pathways (Tostevin 2007). Auch für diese Fragestellung wird es allerdings notwendig sein, weitere Daten zu sammeln. Besonders eine eindeutige Bestimmung der Menschenart, welche Trägerin des Châtelperronien war, ist dafür vonnöten, aber auch mehr Vergleiche zwischen den unterschiedlichen Technologien, die zu diesem Zeitpunkt in und außerhalb Europas existierten. Zum Zweck solcher Vergleiche finden sich im Anhang Abbildungen zu allen aufgenommenen Kernen. Hierdurch soll die Problematik unterschiedlicher Terminologien umgangen und die Möglichkeit geschaffen werden, weitreichende technologische Vergleiche anzustellen. |
de_DE |
| dc.description.abstract |
The Châtelperronian dates to around 40.5-45 ka cal BP and thus lies at the transition between the Middle and Upper Palaeolithic. So far, mostly sites in France are known, with only a few existing in northern Spain (Soressi & Roussel 2014). The highest density of Châtelperronian sites is located west of the Massif Central, while only a handful of sites are known in eastern France. These include the eponyme site of the Châtelperronian, the Grotte des Fées in Châtelperron; the easternmost known site, Grotte de la Verpillière I in Germolles; and the important Grotte du Renne site in Arcy-sur-Cure (Floss 2003; 2005; Soressi & Roussel 2014). As the Châtelperronian has so far been mainly associated with Neanderthal remains (Bailey & Hublin 2006; Welker et al. 2016), but the technology contains elements normally associated with H. sapiens (d'Errico et al. 2003; Caron et al. 2011; Vanhaeren et al. 2019), the Châtelperronian is an important element of the debate on the so-called ‘cultural modernity’ in Neanderthals. For this reason, the present work begins with the definition of Châtelperronian and its technology, the palaeoanthropological debate and the definitions of ‘cultural modernity’ and the various acculturation hypotheses. This is followed by a presentation of the Châtelperronian of eastern France. In the course of the work, the sites already known there were re-evaluated and further indications of possible Châtelperronian sites were investigated. For this purpose, collections from the Musée Denon in Chalon-sur-Saône, the Musée d'Archéologie Nationale in Saint-Germain-en-Laye, the Musée des Beaux-Arts in Dole, the Musée National de Préhistoire in Les Eyzies-de-Tayac, the Musée Anne de Beaujeu in Moulins, the Integrative Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie in Basel and the British Museum in London were newly recorded and analysed. Further sites were identified through literature research and evaluated on the basis of the known sources. The sites included in the work are La Tour Fondue, Theillat, Grotte des Fées and Tilly for the Département Allier, the sites Neuzy-Paray, Grotte de la Folatière, Rue Cataux and Champ de Fourches in Chenôves, La Petite Grotte, Saint-Désert, La Roche in Saint-Martin-sous-Montaigu, several districts in Dracy-le-Fort and Grottes de la Verpillière I and II in the department of Saône-et-Loire. In the Côte d'Or department, the Abri Virely site was analysed, while the Trou de la Mère Clo-chette and Frettes sites and the Montbleuse and Vantoux open-air sites were considered for the Jura department. In the department of Yonne, the Roche-au-Loup, Grotte du Bison and Grotte du Renne sites were analysed for this study, and a final site that became relevant is located in Zeiningen in Switzerland. Due to the large number of sites, different methods of recording and analysing were used. In the case of large collections such as for Grotte du Renne, the focus was placed on individual artefact categories, with particular emphasis on the core technology. In the case of sites with only a few artefacts, all finds were recorded. In these cases, working step analyses were carried out where possible. Some sites could only be assessed on the basis of the literature. During the evaluation of the various sites from the east of France and the north of Switzerland, different degrees of reliability were established, ranging from clear Châtelperronian sites to sites for which the presence of a Châtelperronian is rejected. For the following summary, the sites were divided into four groups: Group 1: Secured sites In the author's opinion, the site has clear evidence for the presence of a Châtelperronian. This includes Châtelperronian points, cores that fall within the technological range of variation of the Châtelperronian, a suitable accompanying industry with a focus on backed elements and end-scrapers on massive blanks, or a reliable stratigraphy or dating. Group 2: Possible sites In the author's opinion, the site can be plausibly assigned to Châtelperronian, but it lacks characteristic features that would make this categorisation incontestable. Sites in this group either have clear Châtelperronian points, which cannot be easily confused with other backed elements, or fall into the Châtelperronian spectrum due to their technology. Group 3: Uncertain sites In the author's opinion, the site contains elements that could fit into the châtelperronian, but there is a lack of reliable evidence. This group includes in particular sites for which there exist only a few possible Châtelperronian points, sites that have no accompanying industry or sites that could not be examined in person for this study and do not have good sources. Group 4: Rejected sites In the author's opinion, the site cannot be considered as Châtelperronian based on the current data. This group includes sites with backed artefactsthat have been incorrectly identified as Châtelperronian points, sites for which only individual pieces exist that have a Châtelperronian affinities but could also be categorised as belonging to other periods, or sites for which the find context is too uncertain. In the author's opinion, the Grotte de la Verpillière I site (Floss et al. 2016), which has at least 48 Châtelperronian points from different zones of the site, is the most secure site of its region. Despite the long and complex excavation history, a remnant of the formerly intact Châtelperronian layer was found during recent excavations, which contained a Châtelperronian point. There exist no cores and accompanying Châtelperronian tools from this layer due to its small size, but from the inventory of the mixed layers and the old excavations, cores could be identified that are similar, at least in their technology, to the Châtelperronian from other sites. For the Grotte de la Verpillière II (Frick 2016b), only a single Châtelperronian point exists, which also stems from a disturbed context. However, since it is an unmistakable specimen and the distance to the VP I site is barely 50 metres, the author considers it plausible to regard VP II as an extension of the Châtelperronian of VP I. As the eponymous site of the Châtelperronian, Grotte des Fées (Angevin et al. 2021) is beyond all doubt. More than 70 Châtelperronian points, at least five Châtelperronian end-scrapers, 77 blade or bladelet cores and an associated Châtelperronian industry were found here. An exact temporal classification of the individual artefacts is not always possible due to the complex research history and the mixed stratigraphy, but in the author's opinion, Châtelperronian tool forms make up the majority of the inventory. The Grotte du Renne (Connet 2002; 2019b) with its three Châtelperronian layers, an inventory of over 80,000 lithic artefacts, including over 1000 cores and 380 Châtelperronian points, is a confirmed Châtelperronian site. Doubts about the stratigraphic integrity are justified, but must be considered on a case-by-case basis. Grotte du Bison (David et al. 2006) is less clear-cut than the neighbouring site of Grotte du Renne. Above all, the relatively recent dating and the lack of images of clear Châtelperronian points make it difficult to categorise the site. In the author's opinion, however, it remains one of the confirmed sites due to its direct proximity to the Grotte du Renne, to which it also has a physical connection. However, further analyses or more detailed publications would be desirable. Due to the confirmation of the presence of Châtelperronian points, Roche-au-Loup (Bodu et al. 2014; Horard-Herbin 1990) can still be considered a confirmed Châtelperronian site. Here too, however, more detailed analyses would be necessary in order to obtain a better picture of this site. Among the sites which, in the author's opinion, can be labelled as possible Châtelperronian sites is La Roche, near Saint-Martin-sous-Montaigu (Herkert 2020). There exist at least nine possible Châtelperronian points from this site as well as an overall high proportion of backed elements. Both Aurignacian and Moustérian occur locally, and the châtelperronian site Germolles lies only about 3 km away. A further investigation of this locality would definitely be of great interest. The data on the finds from Rue Cataux near Chenôves (Gros & Gros 2005) is somewhat more limited, but two of the artefacts are clearly arch-backed points, one of which even appears to be a typological Châtelperronian point. Possible Châtelperronian end-scrapers also exist, and the approximate location of the find spot could be determined. However, it is uncertain whether there is potential for further work. La Tour Fondue near Chauriat (Pasty et al. 2012) shows a stratigraphy from Middle to Upper Palaeolithic, in which possible Châtelperronian artefacts were discovered. Unfortunately, no clear Châtelperronian points have been published and the dates provided are somewhat too recent. However, according to the authors, the accompanying inventory seems to fit into the Châtelperronian, as do the cores. A more detailed publication of the finds would be advantageous in order to allow a clear categorisation. La Petite Grotte in Saint-Vallerin (Floss et al. 2022) is a special case. Clear Châtelperronian points are said to exist, but their discoverers are keeping them away from science, as well as the exact location of the site. Research by the Floss working group has at least made it possible to locate the cave, but without the discovery of Châtelperronian points, Saint-Vallerin must still only be regarded as a possible site. The site of Frettes (Lamotte et al. 2014) is particularly interesting. Here there exist at least three possible Châtelperronian points as well as cores that fall within the range of variations of the Châtelperronian. Since a Moustérien is primarily described at the site and no other Upper Palaeolithic ensemble is mentioned, the finds could be dated to the Châtelperronian. However, as the pieces have not yet been personally examined by the author, no clear conclusion can be drawn at this point. While in the previously mentioned sites Châtelperronian points were the decisive factor for an attribution to the Châtelperronian, Uf Wigg is classified only as a possible Châtelperronian site due to their absence. In the author's opinion, Uf Wigg (Brogli 1975) is an Early Upper Palaeolithic inventory, the technology of which could fall within the range of variation of the Châtelperronian. Without the Châtelperronian type fossil as a guide, however, it is not possible to make a clear classification. Three sites were categorised as uncertain Châtelperronian sites. The first is ‘La Foussotte’ near Dracy-le-Fort, where a possible Châtelperronian point was discovered (Gros & Gros 2005). As this is a surface collection and the context of the individual piece is uncertain, this artefact should be viewed critically. The Neuzy-Paray site (Peyrouse et al. 2007), the exact location of which was unfortunately not possible to find due to a lack of sources, has a clear Châtelperronian point, which is said to stem from an excavation. It is categorised as a possible site, as the context is not clear, the location is unknown and further research is made difficult due to the lack of data. Investigating whether there are other Châtelperronian sites in the region between Germolles and Châtelperron could, however, yield interesting results. Although the pieces from Abri Virely, Saint-Aubin (Joly 1959) have been lost, the two Châtelperronian points are clear enough, at least from the illustration, to be able to speak of a possible Châtelperronian. Several caves along the cliffside of Saint-Aubin were found during the author’s own inspections, and artefacts were also discovered in a badger burrow, although they could not be identified as Châtelperronian. However, it is unclear whether a possible Châtelperronian layer could still be present and the context of the finds is not described. Eight sites that were of interest during the research on the Châtelperronian of eastern France must be rejected as Châtelperronian sites. These include the three artefacts found at the surface sites ‘Champ au Geny’ near Vantoux and ‘Sur la Prairie’ near Mon-tbleuse. Although at first glance they appear to be very similar to Châtelperronian points, the method of retouching is too atypical to speak of a Châtelperronian. If further finds are made in this area that place the three artefacts in a more precise context, this assessment could perhaps change, but at the present time we must refrain from classifying them as Châtelperronian. The Theillat site near Sanssat (Raynal et al. 1989) must also be rejected as a Châtelperronian site, as only one of the four lithic artefacts discovered has a lateral retouch, which is not sufficient for a definition as a Châtelperronian point. While ‘Champ de Fourches’ near Chenôves (Gros & Gros 2005; Herkert 2020) yielded small arch-backed elements, the simultaneous presence of Azil points makes it more likely that the artefacts date to the Azilien. Although the Grotte de la Folatière (Herkert 2020) has a history of occupation from the Middle Palaeolithic through the Aurignacian, Gravettian, possibly Solutrean and into post-Palaeolithic times, a clear Châtelperronian could not be distinguished, and the presence of the Gravettian means that the occasional arch-backed point might well date to this period. The site ‘Les Varennes’ at Dracy-le-Fort (Gros & Gros 2005) has no clear Châtelperronian points, nor does Saint-Désert. No accompanying inventory typical of Châtelperronian could be identified either. Both sites are therefore not categorised as Châtelperronian. Finally, at the site Trou de la Mère Clochette (Feuvrier 1907; Brou 2009c), previous analyses by other authors agree that the arch-backed elements are part of the Gravettian. Some show a stronger affinity to the Châtelperronian, but without a more precise stratigraphic resolution and an accompanying Châtelperronian inventory an assignment to the Gravettian is the most obvious explanation. The site of Tilly was discarded as a possible Châtelperron site, as the evidence for this was due to a mislabelling of Châtelperronian artefacts from other sites. In conclusion, it was shown that eastern France has more evidence for the presence of the Châtelperronian than previously believed. Starting points for further research are new excavations and surface prospections at promising loci in the Département Saône-et-Loire and a targeted search in the ‘gaps’ of the distribution could also lead to new findings. Furthermore, it could be shown that the core technology of the Châtelperronian is similar in many respects to the core technology of the Aurignacian on the Swabian Alb, while the tool inventory in particular differs. Among the similarities are the blade production, which is orientated towards the sequential reduction of different surfaces and is initiated by the creation or exploitation of lateral edges (Hahn 1988; Bataille & Conard 2018; Roussel 2011). During the production of blades, there is an integrated production of technological flakes, which are retouched into Châtelperronian end-scrapers in case of the Châtelperronian and used as carinated burins in the Aurignacien. However, a specific bladelet industry is only documented at some sites in the Châtelperronian (Roussel et al. 2016), while at others a progressive reduction from blades to bladelets takes place. The author defines bladelet cores on massive flakes, which were reduced with low intensity and over an edge, as a typical artefact of the Châtelperronian. They show certain similarities to carinated pieces, but without their systematic bladelet reduction. Differences between the Aurignacian and the Châtelperronian include the regular presence of specialised osseous industry in the Aurignacian (Kitagawa & Conard 2020), the absence of pieces with typical Aurignacian retouch and Aurignacian pointed blades in the Châtelperronian, and the systematic production of bladelets on carinated pieces. Dufour bladelets occasionally occur in the Châtelperronian (Roussel 2014), but there is not yet enough data to define it as a regular tool group of the Châtelperronian. In the author's opinion, the Châtelperronian is therefore much more similar to the early Upper Palaeolithic than to the preceding local technologies, at least in terms of its lithic technology. One possible explanation for this is transculturation (Le Brun-Ricalens 2019), in which the local population - regardless of species - came into contact with other technologies either directly or indirectly and adopted them in a modified form. In the author's opinion, the existence of overlaps in the core technology speaks in favour of indirect contact between the populations, also known as contact along the pathways (Tostevin 2007). However, it will also be necessary to collect further data to answer this question. In particular, a clear identification of the human species that was the carrier of the Châtelperronian is necessary, but also more comparisons between the different technologies that existed at the time of this transition in and outside Europe is needed. For the purpose of such comparisons, the appendix contains illustrations of all the cores included in this thesis. This is intended to circumvent the problem of different terminologies and create the possibility of making far-reaching technological comparisons. |
en |
| dc.description.abstract |
Le Châtelperronien date d'environ 40,5-45 ka cal BP et se situe donc à la transition entre le Paléolithique moyen et le Paléolithique supérieur. Jusqu'à présent, les sites connus se trouvent presque exclusivement en France, avec quelques-uns dans le nord de l'Espagne (Soressi & Roussel 2014). La plus grande densité de sites Châtelperronien se trouve à l'ouest du Massif central, tandis que dans l'est de la France, on ne connaît qu'une poignée de sites. Parmi celles-ci, on trouve le site éponyme du Châtelperronien, la Grotte des Fées à Châtelperron ; le site le plus à l'est connu, la Grotte de la Verpillière I à Germolles ; et l'important site de la Grotte du Renne à Arcy-sur-Cure. Comme le Châtelperronien a pu être associé jusqu'à présent principalement à des restes néandertaliens (Bailey & Hublin 2006; Welker et al. 2016), mais que la technologie comporte des éléments normalement associés à H. sapiens (d’Errico et al. 2003; Caron et al. 2011; Vanhaeren et al. 2019), le Châtelperronien est un élément important du débat sur la soi-disant « modernité culturelle » chez l'homme de Neandertal. C'est pourquoi ce travail s'intéresse d'abord à la définition du Châtelperronien et de sa technologie, au débat paléoanthropologique ainsi qu'aux définitions de la « modernité culturelle » et aux différentes hypothèses d'acculturation. Ceci est suivi par la présentation du Châtelperronien dans l'Est de la France. Le travail a consisté à réévaluer les sites qui y étaient déjà connus et à explorer d'autres indices de la présence possible de Châtelperronien. Pour cela, des collections du Musée Denon de Chalon-sur-Saône, du Musée d'Archéologie Nationale de Saint-Germain-en-Laye, du Musée des Beaux-Arts de Dole, du Musée National de Préhistoire de Les Eyzies-de-Tayac, du Musée Anne de Beaujeu de Moulins, de l'Integrative Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie de Bâle et du British Museum de Londres ont été réenregistrées et analysées. D'autres sites ont été trouvés grâce à des recherches bibliographiques et évalués sur la base des sources connues. Les sites présents dans le travail sont La Tour Fondue, Theillat, la Grotte des Fées et Tilly pour le département de l'Allier, les sites de Neuzy-Paray, la Grotte de la Folatière, la Rue Cataux et le Champ de Fourches à Chenôves, La Petite Grotte, Saint-Désert, La Roche à Saint-Martin-sous-Montaigu, plusieurs communes de Dracy-le-Fort ainsi que les grottes de la Verpillière I et II dans le département de Saône-et-Loire. Dans le département de la Côte d'Or, le site de l'Abri Virely a été considéré, pour le département du Jura, les sites du Trou de la Mère Clochette, des Frettes et les sites de plein air de Montbleuse et Vantoux. Dans le département de l'Yonne se trouvent les sites de la Roche-au-Loup, de la Grotte du Bison et de la Grotte du Renne, qui ont été évalués pour ce travail. Un dernier site, pertinent pour ce travail, se trouve à Zeiningen en Suisse. En raison de la grande quantité de sites, différentes méthodes d'analyse ont été utilisées. Dans les cas de grandes collections comme la Grotte du Renne, l'accent a été mis sur des catégories d'artefacts individuelles, en mettant surtout le focus sur la technologie des nucléus lamellaires. Dans le cas de sites ne présentant que peu d'artefacts, tous les objets ont pu être enregistrés. Dans ces cas, des analyses des étapes de travail des nucléus lamellaires ont été effectuées. Certains sites n'ont pu être évalués que sur la base de la littérature. L'évaluation des différents sites de l'Est de la France et du Nord de la Suisse révèle des degrés de fiabilité variables, allant de sites de Châtelperronien évidents à des sites pour lesquels la présence de Châtelperronien est rejetée. Pour la synthèse suivante, les sites ont été répartis en quatre groupes : Groupe 1 : Sites confirmés Selon l'auteur, le site possède des preuves évidentes de la présence d'un Châtelperronien. Il s'agit notamment de pointes de Châtelperron, de nucléus qui entrent dans la gamme des variations technologiques du Châtelperronien, d'une industrie d'accompagnement approppriée, qui se concentre sur des éléments retouchés au dos et des grattoirs sur des supports massives, ou une stratigraphie ou une datation fiable. Groupe 2 : Sites possibles Selon l'auteur, le site peut être attribué de manière plausible au Châtelperronien, mais il manque des caractéristiques qui rendent cette classification incontestable. Les sites de ce groupe possèdent soit des pointes de Châtelperron, qui ne peuvent pas être facilement confondues avec d'autres éléments à dos tronqué, soit leur technologie les fait entrer dans le spectre du Châtelperronien. Groupe 3 : sites incertains Selon l'auteur, le site contient des éléments qui pourraient correspondre au Châtelperronien, mais il n'y a pas de preuves fiables. Ce groupe comprend en particulier les sites pour lesquels il n'existe que quelques pointes de Châtelperron possibles, ceux qui ne présentent pas d'industrie d'accompagnement ou ceux qui n'ont pas pu être examiné en personne pour cette étude et qui ne disposent pas de bonnes sources. Groupe 4 : Sites refusés Selon l'auteur, le site ne peut pas être considéré comme un Châtelperronien sur la base des données actuelles. Ce groupe comprend des sites avec des artefacts à dos qui ont été incorrectement identifiés comme des pointes de Châtelperron, des sites pour lesquels il n'existe que des pièces individuelles qui ont des affinités châtelperroniennes mais qui pourraient également être classées comme appartenant à d'autres périodes, ou des sites pour lesquels le contexte de découverte est trop incertain. Selon l'auteur, le site de la grotte de la Verpillière I (Floss et al. 2016), qui présente au moins 48 pointes de Châtelperron provenant de différentes zones du site, fait partie des sites confirmés. Malgré l'histoire longue et complexe des fouilles, un vestige de la couche de Châtelperronien autrefois intacte a pu être trouvé, qui recelait une pointe de Châtelperron. Les nucléus et l'industrie d'accompagnement du Châtelperronien n'existent pas dans cette couche en raison de sa faible épaisseur, mais l'inventaire des couches mélangées et des anciennes fouilles a permis d'identifier des nucléus qui ressemblent, au moins par leur technologie, au Châtelperronien d'autres sites. Pour la Grotte de la Verpillière II (Frick 2016b), il n'existe qu'une seule pointe de Châtelperron, qui provient en outre d'un contexte perturbé. Toutefois, comme il s'agit d'un point de Châtelperron indubitable et que la distance avec le site VP I est d'à peine 50 mètres, l'auteur considère qu'il est plausible de considérer VP II comme une extension du Châtelperronien de VP I. La Grotte des Fées (Angevin et al. 2021), site éponyme du Châtelperronien, est au-dessus de tout soupçon. Elle a livré plus de 70 pointes de Châtelperron, au moins cinq grattoirs typiques pour le Châtelperronien, 77 nucléus de lames ou de lamelles et une industrie châtelperronienne correspondante. Une attribution exacte des différents artefacts n'est pas toujours possible en raison de l'histoire complexe de la recherche et de la stratigraphie melangée, mais les formes d'outils du Châtelperronien constituent, selon l'auteur, la majeure partie de l'inventaire. La Grotte du Renne (Connet 2002; 2019b), avec ses trois couches de Châtelperronien, un inventaire de plus de 80’000 artefacts lithiques, dont plus de 1000 nucléus et 380 pointes de Châtelperron, est un site assuré du Châtelperronien. Des doutes sur l'intégrité stratigraphique sont justifiés, mais doivent être considérés au cas par cas. La Grotte du Bison (David et al. 2006) est moins claire que sa voisine la Grotte du Renne. Les datations relativement récentes et l'absence d'illustrations de pointes de Châtelperron indubitables rendent la classification de ce site difficile. De l'avis de l'auteur, elle reste cependant parmi les sites confirmés en raison de son voisinage direct avec la Grotte du Renne, à laquelle il est également lié. Des analyses complémentaires ou des publications plus détaillées seraient toutefois souhaitables. En raison de la confirmation de la présence de pointes de Châtelperron, Roche-au-Loup (Bodu et al. 2014; Horard-Herbin 1990) peut toujours être considérée comme un site Châtelperronien confirmé. Là encore, des analyses plus détaillées seraient nécessaires pour obtenir une meilleure image de ce site. Parmi les sites qui, selon l'auteur, peuvent être considérés comme des sites de Châtelperronien possibles, on trouve La Roche, près de Saint-Martin-sous-Montaigu (Herkert 2020). Ce site présente au moins neuf pointes de Châtelperron possibles et une forte proportion d'éléments à dos. L'Aurignacien et le Moustérien sont présents localement, et le site VP I de Germolles n'est qu'à environ 3 km. Une étude plus approfondie de cette localité serait certainement d'un grand intérêt. Pour les découvertes de la rue Cataux près de Chenôves (Gros & Gros 2005), les données sont un peu moins nombreuses, mais deux des artefacts sont clairement des artefacts à dos tronqué, l'un d'entre eux semble même être une pointe de Châtelperron évidente. Il existe également d'éventuelles grattoirs de type Châtelperron. Il n'est toutefois pas certain qu'il existe encore un potentiel pour d'autres travaux. La Tour Fondue, près de Chauriat (Pasty et al. 2012), présente une stratigraphie allant du Paléolithique moyen au Paléolithique supérieur, dans laquelle ont été découverts de possibles artefacts du Châtelperronien. Malheureusement, aucun point de Châtelperron évident n'a été publié et les dates fournies sont un peu trop récentes. Toutefois, selon les auteurs, l'inventaire qui l'accompagne semble correspondre au Châtelperronien, tout comme les nucléus. Une publication plus détaillée des artefacts serait souhaitable pour permettre une catégorisation claire. Le site de La Petite Grotte à Saint-Vallerin (Floss et al. 2022) constitue un cas particulier. Des pointes de Châtelperron claires existeraient, mais elles sont tenues à l'écart de la science par leurs découvreurs, tout comme l'emplacement exact du site. Les travaux de recherche du groupe de travail Floss ont au moins permis de localiser la grotte, mais sans la découverte de pointes de Châtelperron, Saint-Vallerin ne peut être considéré que comme un site possible. Le site de Frettes (Lamotte et al. 2014) est particulièrement intéressant. On y trouve au moins trois pointes de Châtelperron possibles ainsi que des nucléus qui se situent dans la gamme des variations du Châtelperronien. Etant donné qu'un Moustérien est principalement décrit sur le site et qu'aucun autre ensemble du Paléolithique supérieur n'est mentionné, il pourrait s'agir d'un Châtelperronien. Cependant, comme les pièces n'ont pas encore été examinées personnellement par l'auteur, aucune conclusion claire ne peut être tirée à ce stade. Alors que dans les sites précédemment cités, ce sont les pointes de Châtelperron qui ont fait pencher la balance en faveur d'un classement dans le Châtelperronien, le site d'Uf Wigg (Brogli 1975) est classé seulement parmi les sites possibles de présenter un Châtelperronien en raison de leur absence. Selon l'auteur, Uf Wigg est un inventaire du début du Paléolithique supérieur dont la technologie s'inscrit tout à fait dans l'éventail des variations du Châtelperronien. Sans la présence d’une pointe de Châtelperron, il n'est toutefois pas possible de l'attribuer clairement. Trois sites ont été classés comme sites incertains du Châtelperronien. Il s'agit d'une part du lieu-dit « La Foussotte » près de Dracy-le-Fort (Gros & Gros 2005), où une possible pointe de Châtelperron a été découverte. Comme il s'agit d'une collection de surface et que le contexte de chaque pièce est incertain, cet artefact devrait être considéré de manière critique. Le site de Neuzy-Paray (Peyrouse et al. 2007), dont la localisation précise n'a malheureusement pas été possible par manque de sources, possède une pointe de Châtelperron évidente, qui proviendrait d'une fouille. Il est classé comme site incertain, car le contexte n'est pas clairement donné, la situation est inconnue et des recherches supplémentaires ne sont guère possibles en raison de la base de données incertaine. L'étude de la présence d'autres sites Châtelperroniens dans la région entre Germolles et Châtelperron pourrait toutefois donner des résultats intéressants. Bien que les pièces de l'Abri Virely, Saint-Aubin aient été perdues (Joly 1959), les deux points de Châtelperron sont suffisamment clairs, du moins d'après l'illustration, pour que l'on puisse parler d'un possible Châtelperronien. Plusieurs grottes le long de la Falaise de Saint-Aubin ont été découvertes lors de nos propres prospections, et des artefacts ont également été découverts dans un terrier de blaireau, bien qu'ils n'aient pas pu être identifiés comme étant châtelperroniens. Cependant, il n'est pas certain qu'une éventuelle couche châtelperronienne puisse encore être présente et le contexte des découvertes n'est pas décrit. Huit sites qui présentaient un intérêt lors des recherches sur le Châtelperronien dans l'est de la France doivent être rejetés comme sites de Châtelperronien. Il s'agit notamment des trois artefacts trouvés sur les sites de surface « Champ au Geny » près de Vantoux et « Sur la Prairie » près de Montbleuse. Bien qu'à première vue ils ressemblent beaucoup à des pointes de Châtelperron, la méthode de retouche est trop atypique pour parler d'un Châtelperronien. Si d'autres découvertes dans cette région venaient à placer ces trois objets dans un contexte plus précis, cette évaluation pourrait peut-être changer, mais pour l'instant, nous devons nous abstenir de les classer comme des pièces châtelperroniennes. Le site de Theillat à Sanssat (Raynal et al. 1989) doit également être rejeté comme site châtelperronien, car seul un des quatre artefacts lithiques découverts présente une retouche latérale, ce qui n'est pas suffisant pour le définir comme une pointe de Châtelperron. Bien que la zone du « Champ de Fourches » près de Chenôves (Gros & Gros 2005; Herkert 2020) ait livré de petits éléments à dos, la présence de pointes d'Azil rend plus probable la datation de ces objets à l'Azilien. La Grotte de la Folatière (Herkert 2020) présente une histoire d'occupation depuis le Paléolithique moyen jusqu'à l'Aurignacien, le Gravettien, peut-être le Solutréen et le post-Paléolithique, mais il n'a pas été possible de distinguer un Châtelperronien clair, et la présence du Gravettien signifie que la pointe à dos occasionnelle pourrait bien dater de cette période. Le lieu-dit « Les Varennes » de Dracy-le-Fort (Gros & Gros 2005) ne présente pas de pointes de Châtelperron clairs, de même que le site de Saint-Désert. Aucun inventaire d'accompagnement typique du Châtelperronien n'a pu être identifié non plus. Les deux sites ne sont donc pas classés comme châtelperroniens. Enfin, sur le site du Trou de la Mère Clochette (Feuvrier 1907; Brou 2009c), les analyses précédentes d'autres auteurs s'accordent à dire que les éléments à dos font partie du Gravettien. Certains montrent une affinité plus forte avec le Châtelperronien, mais en l'absence d'une résolution stratigraphique plus précise et d'un inventaire du Châtelperronien qui l'accompagne, l'attribution au Gravettien est l'explication la plus évidente. Le site de Tilly a été écarté comme site possible du Châtelperron, car il n'était connu comme site possible qu'en raison d'une erreur d'étiquetage d'objets du Châtelperronien provenant d'autres sites. En conclusion, il a été démontré que l'est de la France possède plus de preuves de la présence du Châtelperronien que ce que l'on croyait jusqu'à présent. Les points de départ de nouvelles recherches sont de nouvelles fouilles et prospections de surface sur des sites prometteurs dans le département de Saône-et-Loire et une recherche ciblée dans les « lacunes » de la répartition pourrait également conduire à de nouvelles découvertes. Par ailleurs, il a été montré que la technologie centrale du Châtelperronien présente à bien des égards des similitudes avec la technologie centrale de l'Aurignacien du Jura Souabe, alors que l'inventaire des outils en particulier diffère. Parmi les similitudes, on peut citer la production de lames, qui est orientée vers la réduction des différentes surfaces et qui est initiée par la création ou l'exploitation d’une ou plusieurs crêtes latérales (Hahn 1988; Bataille & Conard 2018; Roussel 2011). La production de lames s'accompagne d'une production intégrée d’éclats technologiques, qui sont retouchées en grattoirs type Châtelperronien dans le Châtelperronien et utilisées comme burins carénés dans l'Aurignacien. Cependant, une industrie spécifique de lamelles n'est documentée que sur certains sites du Châtelperronien (Roussel et al. 2016), alors que sur d'autres, on observe une réduction progressive des lames en lamelles. L'auteur définit les nucléus lamellaires sur des éclats massifs, qui ont été réduits avec une faible intensité et sur un bord, comme un artefact typique du Châtelperronien. Ils présentent certaines similitudes avec les pièces carénées, mais sans leur réduction systématique. Les différences entre l'Aurignacien et le Châtelperronien comprennent la présence régulière d'une industrie osseuse spécialisée (Kitagawa & Conard 2020) dans l'Aurignacien, l'absence de pièces à retouches typiquement aurignaciennes et de lames pointues aurignaciennes dans le Châtelperronien, et la production systématique de lamelles sur des pièces carénées. Les lamelles Dufour apparaissent occasionnellement dans le Châtelperronien (Roussel 2014), mais il n'y a pas encore assez de données pour les définir comme un groupe d'outils régulier du Châtelperronien. Selon l'auteur, le Châtelperronien est donc, au moins dans sa technologie lithique, beaucoup plus proche du début du Paléolithique supérieur que des technologies locales qui l'ont précédé. Une explication possible est la transculturation (Le Brun-Ricalens 2019), par laquelle la population locale - indépendamment de l'espèce - est entrée en contact soit directement soit indirectement avec d'autres technologies et les a adoptées sous une forme modifiée. Selon l'auteur, l'existence de chevauchements dans la technologie lithique plaide en faveur d'un contact indirect entre les populations, également connu sous le nom de contact along the pathways (Tostevin 2007). Pour cette question aussi, il sera nécessaire de collecter davantage de données. En particulier, il est nécessaire d'identifier clairement l'espèce humaine qui est à l'origine du Châtelperronien, mais aussi de comparer davantage les différentes technologies qui existaient à l'époque de cette transition en et en dehors de l'Europe. Pour permettre de telles comparaisons, l'annexe contient des illustrations de tous les nucléus inclus dans cette thèse. Ceci a pour but de contourner le problème des différentes terminologies et de créer la possibilité d'effectuer des comparaisons technologiques de grande envergure |
fr |
| dc.language.iso |
de |
de_DE |
| dc.publisher |
Universität Tübingen |
de_DE |
| dc.publisher |
Universität Tübingen |
de_DE |
| dc.rights |
ubt-podno |
de_DE |
| dc.rights.uri |
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de |
de_DE |
| dc.rights.uri |
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en |
en |
| dc.subject.classification |
Paläolithikum , Frankreich , Châtelperronien , Archäologie , Akkulturation , Schweiz |
de_DE |
| dc.subject.ddc |
500 |
de_DE |
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de_DE |
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de_DE |
| dc.subject.other |
Lithische Technologie |
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Übergangskultur |
de_DE |
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| dc.subject.other |
Ostfrankreich |
de_DE |
| dc.subject.other |
Eastern France |
en |
| dc.subject.other |
Lithic technology |
en |
| dc.title |
Die Archäologie des östlichen Châtelperronien. Lithische Technologie, Chronologie und Implikationen zur Akkulturationshypothese am Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum in Europa |
de_DE |
| dc.type |
PhDThesis |
de_DE |
| dcterms.dateAccepted |
2023-06-12 |
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| utue.publikation.fachbereich |
Geographie, Geoökologie, Geowissenschaft |
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| utue.publikation.fakultaet |
7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät |
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| utue.publikation.fakultaet |
7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät |
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