Befähigung durch Digital Streetwork : Stärkung von Kinder(rechte)n auf Social Media

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/146888
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1468889
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-88229
Dokumentart: Verschiedenartige Ressourcen, nicht textgeprägt
Erscheinungsdatum: 2023
Sprache: Deutsch
Fakultät: 8 Zentrale, interfakultäre und fakultätsübergreifende Einrichtungen
Fachbereich: Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften
DDC-Klassifikation: 370 - Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Schlagworte: Streetwork , Kinderrechte , Sicherheit , Schutz , Teilhabe , Social Media , Prävention , Beratung , Medienkompetenz , Kindeswohl , Interaktive Medien , Datenschutz , Psychologische Beratung
Freie Schlagwörter: Medienkompetenz *; Kindeswohl *; Interaktive Medien ; Datenschutz ; Psychologische Unterstützung
digital literacy *; interest of the child *; interactive media ; data protection ; psychological support
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Inhaltszusammenfassung:

Gegenwärtig sind Kinder in der Onlinekommunikation vielfältigen Sicherheitsgefährdungen ausgesetzt, wie beispielsweise Cybermobbing, Hass und Hetze, Selbstgefährdungswettbewerben, Doomscrolling, Doxing, Sexting, Fake News und Desinformation. Aus kinderrechtlicher Perspektive besteht somit der dringende Bedarf, Kinder und Jugendliche in der virtuellen Welt einerseits vor diesen Sicherheitsgefährdungen zu schützen, jedoch andererseits ihre Teilhabe zu ermöglichen und gleichzeitig ihre Befähigung zu stärken. Die Publikation gibt Impulse, wie digital Streetwork mit einem kinderrechtlichen Ansatz in die Breite gedacht werden kann. Hierfür werden Beispiele genannt, welche Akteur*innen aus den Bereichen Prävention und Beratung in ein digital Streetwork Konzept zukünftig integriert werden könnten. Damit Kinder in gewaltvollen Situationen Unterstützung eigenständig im Internet aufsuchen, muss von der konkreten Lebenswelt der Kinder und ihrem eigenen Medienhandeln in digitalen Umgebungen ausgegangen werden. Hierfür werden Handlungsempfehlungen formuliert, wie digital Streetwork auf Social Media niederschwellig und plattformübergreifend gefördert werden kann.

Abstract:

Currently, children are at risk in online communication due to phenomena such as cyberbullying, hate speech, self-harm competitions, doomscrolling, doxing, sexting, fake news and disinformation. Thus, there is an urgent need to protect children in the virtual world from these security risks, but also to enable their participation and strengthen their empowerment at the same time. The publication provides impulses for digital street work with a child rights approach. Examples are given of which actors from the fields of prevention and counselling could be integrated into a digital street work concept in the future. In order for children to be able to independently seek support on the internet, it is necessary to start with the concrete lifeworld of children and their own media behaviour in digital environments. For this purpose, recommendations for action are formulated on how digital streetwork on social media can be promoted in a low-threshold and cross-platform way.

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